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Baselcrowd-Team zum zweiten: Der Uneingeordnete

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Chefstratege, Informatiker auf Abwegen, ehemalige Hoffnung des Schweizer Fussballs, beliebter Gemeinderat, Firmenteilhaber, Sternzeichen Fisch, verheirateter Vater, talentierter Koch, Mountain Biker und Schlecht Wetter-Motorradfahrer.

Charles Rüedi einordnen zu wollen, ist etwa so einfach wie das Zähmen von Katzen. Daher ist er der ideale Mann, um einer Idee wie Baselcrowd zum Durchbruch zu verhelfen. Zumal er erstaunlich geduldig ist und abstrakte Zahlen in Bilder verwandeln kann.

Werner
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Baselcrowd-Team zum ersten: Der Möglichmacher

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Es ist höchste Zeit einmal die Leute vorzustellen, die man bei Baselcrowd als die Veranstalter bezeichnen könnte - auch wenn die Grenzen zwischen Crew und Teilnehmern beim Crowdsourcing manchmal fliessend sind.

Einer im Team arbeitet meistens im Hintergrund, ist deshalb kaum wirklich zu sehen - und ist doch der Mann, ohne den hier gar nichts geht: Felix, unser Programmierer. Er hat die Seite technisch aufgebaut, hält sie zusammen, bügelt Fehler aus und managt Unvorhergesehenes. Unlösbare Probleme gibt es bei Felix eigentlich nicht. Die Frage ist immer nur, welche Lösung die beste ist. Und weil Felix diese Anforderungen nicht nur an sich selbst, sondern auch an den Programmcode stellt, ist die Arbeit mit Open Source-Software (auf einer solchen basiert diese Seite) für ihn manchmal eine echte Herausforderung: Nicht alle Programmierer haben die gleiche Vorstellung von Qualität. Das Verhältnis zur Zeit ist bei Felix übrigens nicht anders als bei anderen Vollblut-ITlern: Sie stehen darüber. Ob Sondereinsätze am Wochenende, Abwehr von Hacker-Angriffen nachts um halb vier oder ein Team-Skype am Freitag statt Feierabend: Zeit bleibt ein theoretisches Konstrukt, das lediglich zur Sortierung der Abläufe dient.

Felix hat vor langer Zeit Mathematik und Informatik studiert und es dann irgendwie geschafft, seine jugendliche Erscheinung einzufrieren und weit in seine dreissiger Jahre hinein mitzunehmen. Auch das möglicherweise eine Folge der besonderen Beziehung zur Zeit. Felix arbeitet nicht nur für Baselcrowd und Crowdwerk, er verdient einen guten Teil seiner Brötchen bei einem im Data Management tätigen Unternehmen in Allschwil. Die Freizeit gehört untrer anderem der Musik - und das mit Ergebnissen, die sich hören und geniessen lassen. Unter den Mathematikern ist er auch damit nicht alleine. Seit rund acht Jahren ist Felix nun mit der technischen Abbildung von Crowdsourcing und Open Innovation beschäftigt und hat die Plattformen omanet.ch, crowdwerk.net und nun baselcrowd.ch erschaffen. In der Schweiz gibt es nicht viele, die sich in diesem Bereich wirklich auskennen. Felix ist einer davon.

Es sind nicht immer die Lauten stark, hat mal einer gesungen. Wir brauchen keine Lauten, sondern genau diesen Starken. Und sind ausgesprochen glücklich, ihn im Team zu haben! 
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An Weihnachten geht's um alle!

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Weihnachten - Zeit der Gemeinschaft. Deshalb hier und jetzt - nach vielen ganz persönlichen und individuellen Vorstellungen - ein Blick auf die gesamte Gruppe im zarten Alter von rund sieben Monaten: Gut 400 Leute in losem Verbund, teilweise sehr aktiv, teilweise noch kaum über die Registrierung herausgekommen, aber doch alle mit einer gleichen Idee unterwegs: gemeinsam hier in der Region etwas zu bewirken und zu gestalten. Dabei seine Ideen zu teilen um etwas Neues entstehen zu lassen, von dem dann alle profitieren. Ein gutes Wesen also, diese Gemeinschaft - fast schon ein weihnachtliches...!

Wir wünschen Euch allen ganz schöne Weihnachten, eine friedliche Zeit mit Raum für Inspirationen in alle Richtungen und einen beschwingten Start in die 20er-Jahre!
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Wer oder was bin ich?

martina
Gar nicht so einfach, sich selber zu beschreiben. Ich versuchs mal so:

Aus Liebe zu Tieren, ihrer Umwelt und zuviel seelischen Verletzungen, fühle ich mich Tieren meistens näher als Menschen.

Diese Beschreibung trifft den Kern meiner Person möglichst genau. Dazu kommt noch viel Phantasie, Kreativität,eine grosse Sensibilität, stehe gerne im Vordergrund und setze mich mit ganzem Herzen dafür ein, was mir wirklich wichtig ist. In letzter Zeit waren dies die Klimademos und Einsätze für den Verein "Animal Rights" (war in ZH beim 1. Animal Rights March 2019 dabei und flyere sonst am SBB Basel für A.R.)

Was will ich:
Seit ich vor ein paar Jahren 50 geworden bin, habe ich das grosse Bedürfnis nicht mehr nur passiv zu sein und zuzuschauen was mit unserer Welt passiert. Statt dessen möchte ich aktiv mit anderen meine Umwelt und die damit verbundenen Probleme zum Possitivem verändern.

Privates:
Zusammen mit meinem Lebensgefährten und einer süssen Yorki-Chi Hündin lebe ich glücklich in einer kleinen Wohnung in Brislach (Laufental) bei Basel. Ich bin in Basel geboren und mein Arbeitsplatz.(www.steppenbluete.ch) ist im St. Johann Quartier (Basel). Auch wenn ich gerne reise und mal längere Zeit im Ausland lebte, habe ich ein grosses Heimatbewusstsein und fühle mich der Stadt Basel sehr verbunden. Dies merke ich auch daran, dass es mich sehr traurig macht, dass vor allem die Innenstadt mir immer fremder wird. Früher war ich gern dort und heute? Viel zu viele teure Geschäfte und vor allem das Verschwinden von altbekannten geliebten Geschäften erschreckt mich.
Stopp! So kanns nicht weitergehen.

Darum würde ich mich freuen, wenn ich aktiv hier bei Baselcrowd etwas für eine positive Veränderung der Stadt Basel beitragen könnte.


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Mitglieder im Fokus: Jeah!

PortraitFrBaselcrowd03 Jeah ist Jeanine Hug
Als visuelle, taktile und spirituelle Zeichnerin, Schreiberin, Architketin und Textilschaffende mit überschäumender Imagination ist es meine Lebensaufgabe, zu bündeln. Bei Projektarbeiten bin ich, Jeanine Hug aus Anwil/BL, eine Zündkerze, die ständig Funken schlägt, die meisten nicht realisierbar, einige aber schon. Deshalb bin ich sehr gerne bei BaselCrowd, wo mein Sprühen willkommen ist. Arbeiten in der Community, gemeinsames Denken, Sprühen und Realiseren ist der digitale Arbeitsort mit dem grössten Potenzial, denke ich.

Im Kulturbereich habe ich unter dem Namen KULTURFLÜGLER diverse Kunst- und Kulturprojekte im öffentlichen Raum, Märkte, Open-Air Kinos, Konzerte, Ausstellungen und partizipative Projekte im Dorf umgesetzt. Als dipl. Architektin ETH habe ich ein Vermittlungskonzept für Primarschulstufe einwickelt, den Bau eines Spielplatzes für und mit Kinder und Jugendliche in Anwil/BL sowie eine Theater- und Konzertbühne mit den Bewohnenden gebaut und ein partizipatives LandArt Kunstprojekt realisiert. Unter dem Label ARTCYCLING setzte ich Zeichen im textilen Bereich mit Up-Cycling Produkten, die ich mit sozialen Textilwerkstätten zusammen realisiere. HUG YOU schliesslich steht für wenn neu, dann Bio!, hier kommt mein Talent als Zeichnerin zum Tragen. Ich habe eben meine erste Kollektion Bio-Baumwoll Bettwäsche, GOTS zertifiziert, realisiert. Die Bio-Baumwoll Produkte stelle ich zusammen mit einem innovativen Unternehmen in Indien her. Innovativ deshalb, weil ich in Madhya Pradesh gefunden habe, wonach ich lange suchte: Menschen, die authentisch, nachhaltig und gesund arbeiten und sich gegenseitig fördern. Der Betrieb gehört einer Frau, Gendergleichheit steht zu oberst in der Unternehmenskultur. Und das in einem patriarchalen Land wie Indien, wo Frauen kaum eine Chance haben, am Markt zu partizipieren.

Ausserdem könnt ihr Berichte von mir lesen in der ObZ, der Oberbaselbieter Zeitung, zu den Themen Kunst, E-Mobilität, Bildung und Architektur. Hier ein Beispiel zum Thema Programmieren und Gesellschaftswandel, Seite 13.
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Mitglieder im Fokus: KleineKrähe

kleinekraehe-min

Liebe Crow-dler

Mit Freuden stelle ich mich euch hier vor. 

Vielleicht beginne ich am einfachsten gleich Mal mit meinem Namen an. Mein Name ist Fabienne, 37, und ich bin aus der Basler Agglomeration, nun aber seit kurzem mit meinem Partner Jan, Hund Louie und den beiden Katzen Smudo und Loki im Kanton Solothurn ansässig (Hofstetten ist spannender als es klingt...). Dank meiner Arbeit bin ich aber täglich in Basel anzutreffen. Meine 8 Stunden verbringe ich auf dem Novartis Campus und helfe meinen Mitarbeitern auf einfachstem Weg durch die Welt zu reisen oder setze Interviews für Bewerber auf. 

In meiner freien Zeit trifft man mich meistens mit Hund und Partner an. Und wenn wir nicht in der Stadt sind, basteln wir am Haus rum oder im Garten. Ich bin ein totaler Naturfreak geworden und geniesse die Ruhe und Freiheit die man da draussen in Hofstetten hat. Aber ich hatte auch von 2002 bis 2010 8 Jahre lang in der Steinenvorstadt gewohnt. Wer das so lange aushält, ist danach halt einfach Misanthrop/in. Da kann man nichts dagegen tun. 

Früher, damals in meinen 20ern, war ich aber auch viel in der Stadt unterwegs. Man kannte mich aus dem Radio X, dem Erlkönig NT* (Türsteherin und Kasse), von Konzerten als Moderatorin (Greenfield Festival) und noch Tausend kleinen Projekten. Ich war ein Hansdampf in den Gassen und kaum zu verpassen. Nach der Steinenvorstadt hatte ich aber meine Aktivitäten runtergeschraubt und immer weniger gemacht, bis ich dann den Anschluss ans Nachtleben und Kulturprojekte verloren hatte. Dafür hatte ich einen weissen Boxer, eine schöne Wohnung in Oberwil und Ruhe.
Nun, etwas kulturell unterfordert im Leben, möchte ich mich wieder mehr einbringen in meine Lieblingsstadt. Den Drang etwas zu verbessern hatte ich schon von Klein auf. Zuletzt gründete ich die Facebook Gruppe "Nachbarschaftshilfe Basel und Umgebung", welche auf dem Gutmensch Prinzip beruht: Man hilft sich umsonst. Geld darf niemals fliessen, aber man darf mit einem Abendessen, Schokolade oder sonst etwas danken. So hat sich diese liebevolle Gruppe innerhalb von 2,5 Jahren zu einer Gruppe mit beinahe 4000 Menschen gemausert, die sich gegenseitig hilft, unter die Arme greift und auch mal einfach nur ein offenes Ohr hat. 

Nun, was mache ich also hier? Ich will endlich wieder etwas tun, was mir ein gutes Gefühl gibt. Das Gefühl, dass ich die Stadt zum Besseren verändert habe. Und daher möchte ich mich einbringen mit meinem breiten Wissen, den vielen Kontakten und diversen Talenten. All dies kann ich hier tun und daher bin ich glühende Verfechterin der Crowd. Oder eben "LittleCrow-d".

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Mitglieder im Fokus: Kanalmeier

kanalmeierBr

Gerne erzähle ich euch hier etwas über mich.

Natürlich ist Kanalmeier nicht mein richtger Name. Er ist abgeleitet von einem Restaurantbesitzer im Elsass, den man so nannte, weil seine Beiz an einer Schleuse bei einem Wasser-Kanal lag und den wir immer zur Spargelezit besuchten. Im richigen Leben heisse ich Donat.

Als Vater von zwei Jungs, der eine 10, der andere 22, komme ich trotz Alter noch nicht so schnell zur Ruh. Mit 62 Jahren hat sich mein ursprünglicher Blick in die Welt hinaus und so auch auf Basel im Verlauf der Jahre gewandelt, wie natürlich auch die Themen die Basel selber und die Welt bewegen.
Wie alle kreativ Arbeitenden habe auch ich als Architekt im Verlauf der Zeit mehr Ideen entwickelt als solchen schlussendlich zur Realisation verholfen. Um mir heute im Alter mehr Freiraum zu schenken, arbeite ich zwar einerseits weiter im Planungsbereich, andererseits gönne ich mir nun die Schublade mit den nicht verwirklichten Ideen zu durchwühlen, um darin nach mir gefälligen Notizen und Skizzen zu suchen.

Ein paar Beispiele daraus die ich heute wieder reanimiere stelle ich euch hier gerne kurz vor:

  • Die Skizzen zum Lichtkunst-Projekt „Rhein-Licht“ wurden schon vor gut zehn Jahren zu Papier gebracht aber erst jetzt, nach einigen Schubladenjahren dank Baselcrowd hier öffentlich zur Diskussion gestellt.
    Rheinlicht
  • Umfangreiche Notizen über China in fotografischer Form entstanden zwischen 1988 und 1993. Es war die Zeit zwischen den Gezeitenstürmen, also nach Mao Zedong und noch vor Deng Xiaoping, als China für einen Moment lang in der Gegenwart friedfertig verweilen durfte und nicht von Visionen ihrer Leader getrieben wurde, wie auch heute wieder durch Xi Jin Ping.
    The China Collection
  • Seit 2002 beschäftige ich mich mit Technologien und Know-How zur Digitalisierung und Restaurierung von alten analogen Kleinbild- und Mittelformat-Fotografien. Diesen, dem Vergessen und der Vergänglichkeit unterworfenen analog auf Film belichteten Fotos wirke ich mit meiner Arbeit im kleinen Rahmen ein wenig entgegen.
    Digital-Scan von Analogfoto
  • Skizzen und Ideen für kleine kompakte Wohnhäuser die zu Begriffen wie verdichtetes Bauen, Wohneigentum für alle, nachhaltige Architektur, nachwachsende Baumaterialien gehören, haben mich in den 90er Jahren beschäftigt. Diese schubladisierten Skizzen haben wir dann 2001 doch wieder herausgesucht und auf dieser Idee eine kleine Tiny-House Siedlung mit vier Wohneinheiten in Aesch/BL realisiert. Tiny-Houses sind jedoch erst jetzt in der Öffentlichkeit, weil der Begriff erst jetzt öffentlich etabliert ist und diskutiert wird.
    Tiny-House
  • Eine alte Sabbatical-Arbeit: „Warum Kinder lieber lernen möchten als in die Schule wollen.“ Wer sich damit beschäftigt, was, wie und wieviel sich Kinder im Zeitraum vor ihrer Einschulung alles an wichtigen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen selbstständig beibringen und aneignen, versteht unmittelbar, wie Lernen im Kern funktioniert und das Schule in der heutigen Form unglücklich schlecht dafür gerüstet ist.

Diese Beispiele zeigen alle, wie unterschiedlich Menschen auf die Welt blicken und dies erst noch in Abhängigkeit zum aktuell vorherrschenden Zeitgeist.

Was heute noch als Schnapsidee durchgeht ist morgen vielleicht trotzdem total angesagt. Explizit zeigen dies die Schnapschüsse aus China der 80er Jahre. Die sichtbar machen, dass in diesem Land seither kein einziger Stein mehr auf dem anderen verblieben ist.

The China Collection: Wohnstrasse in Chongqing November 1988
Wohnstrasse in Chongqing, November 1988
(heute, mit ca. 30 Mio. Einwohner, eine der grössten Mega-Städte der Welt)

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