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Vermeidung von Plastikabfall - Ideen für die Region Basel

BaselAbfall1C min

Das grosse Brainstorming-Projekt rund um die Vermeidung von Plastikabfall ist abgeschlossen - mit über 200 Beiträgen aus der Community, einem bunten Finalevent mit Präsentation der 10 besten Ideen vor Jury und Publikum und mit drei ausgewählten Gewinnerideen, die inzwischen fixfertig aufbereitet zur Umsetzung bereit sind.

Sämtliche Ideen findest Du unten - und zur ganzen Projektstory von A bis Z geht's hier.

Im Namen aller Beteiligten danken wir Euch allen für die unglaubliche Ideenvielfalt und -qualität!
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Beiträge (58 Ideen und 136 Kommentare)
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    AHA
    AHA
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    Donnerstag, 17. Oktober 2019, 12:22 - #Permalink

    Vom regionalen Produzenten direkt nach Hause

    Die schweizer Landwirtschaft und andere regionale Produzenten, bieten eine grosse Vielfalt an Produkten.
    Statt direkt beim regionalen Produzenten kaufen wir den Salat aus der Region in Plastik verpackt, beim Grossverteiler.
    Milch kaufen wir in Plastikflaschen, statt beim Bauern im Dorf.

    Warum kaufen wir nicht direkt beim Produzenten?  Weils mit Mehraufwand verbunden ist?
    Die Grossverteiler passen ihre Öffnungszeiten den Bedürfnissen der Kunden an. Die Vertriebswege von landwirtschaftlichen Betrieben oder auch Bäckereien, Metzgereien usw. haben sich zu wenig den Bedürfnissen angepasst.

    Es braucht also Ansätze, die die Kunden motivieren direkt bei regionalen Produzenten zu kaufen, welche die Produkte frisch und nicht in Plastik verpackt liefern.
    Ansätze:
    -Farmy.ch in der Region Basel stärken.
    -Wochenmärkte nicht nur am Morgen
    -Stände mit Produkten an Punkten mit hohem Personenaufkommen grosse Firmen, Bahnhöfen usw.
    -Bauern, Bäckereien, Metzgereien usw, vermarkten gemeinsam.
    • Moderator Frank
      vor über einem Monat
      Besten Dank für diese Idee - ist besonders interessant, weil sie nicht nur eine klare Wirkung auf den eigentlichen Plastikverbrauch hat, sondern auch noch weitere nachhaltige Ziele betrifft.

      Gibt es weitere Ideen und Impulse dazu, wie man das weiter konkretisieren und in der Region zum Laufen bringen könnte?
    • Denker
      vor über einem Monat
      Dazu passend:
      Das Startup Regiothek aus Niederbayern
      https://www.regiothek.de/
      dessen Ziel es ist, durch die Herstellung von Transparenz den (regionalen) Lebensmittelmarkt zu verändern, um ehrlich hergestelltes Essen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und kleine Struklturen zu fördern. Auch werden die jeweiligen (regionalen) Lieferketten bei den Produkten angezeigt.
    • Denker
      vor über einem Monat
      Daszu ebenfalls passend:

      Das Münchner Startup ErnteBox bringt Landwirte, die einen fairen Preis für gute Produkte erzielen möchten, und Kunden in der Stadt, die frische Lebensmittel direkt vom Bauern aus der Region suchen, zusammen.
      Dazu kaufen Landwirte gekühlte Automaten und stellen hochwertige Lebensmittel auf ihrem Hof zur Verfügung. Um den Rest – Marketing, Logistik und die Zusammenarbeit mit weiteren Landwirten – kümmert sich ErnteBox. Die Kunden in der Stadt können somit rund um die Uhr auf die regionalen bäuerlichen Produkte zugreifen.

      https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landwirte-lebensmittel-automaten-1.4358865

      http://erntebox.de/
    • AHA
      vor über einem Monat
      @Denker
      Vielen Dank für die Ergänzungen. Insbesondere die ErnteBox finde ich sehr spannend. Man müsste die Verpackungen dann auch nachhaltig gestalten. Eventuell kann an der ErnteBox noch ein Behälter angebracht werden, wo die Kunden zum Beispiel Mehrwegverpackungen direkt beim nächsten Einkauf zurück bringen können.
    • Moderator Frank
      vor über einem Monat
      Das ist ja eine spannende Sache! Frage dazu: Einige konkrete Angebote gibt es bereits in der Region Basel, andere müsste man erst noch nach hier verpflanzen. Möglich wäre also schon vieles, es wird aber noch nicht flächendeckend genutzt oder eingesetzt.

      Was könnte man konkret in der Region Basel tun, um einen solchen Direktkreislauf zwischen Produzenten und Konsumenten anzustossen, ins Rampenlicht zu stellen und damit eine echte Breitenwirkung zu erzielen?
    • Denker
      vor über einem Monat
      Meines Wissens gibt es in größeren deutschen Städten ein System mit sog. Erntekisten, z.B.
      https://etepetete-bio.de/das-konzept/
      Die umliegenden Bauern (oder ein Startup) beliefert damit Kunden in der Stadt, auch z.B. mit Gemüse, das nicht ganz der Norm entspricht wie krumme Gurken, krumme Karotten, etc.
    • AHA
      vor über einem Monat
      Bestehendes Angebot aus der Region Basel: https://frische-box.ch/
    • AHA
      vor über einem Monat
      Grosses Potenzial sehe ich auch bei Gastronomiebetrieben. Anstatt das Gemüse oder Früchte bei der Prodega zu kaufen, könnte es auch finanziell attraktiv sein bei regionalen Produzenten direkt zu kaufen. Produzenten könnten attraktive Preise machen, weil es keine Zwischenhändler mehr gibt.
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    AHA
    AHA
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    Sonntag, 10. November 2019, 23:44 - #Permalink
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    Litterati- Abfall fotografiert, markiert und entsorgt

    Litterati ist eine App, welche das Ziel verfolgt, das Problem des achtlos weggeworfenen Abfalls zu lösen. Sieht man irgendwo zum Beispiel eine Plastikflasche liegen, macht man ein Foto. Die App verknüpft das Foto mit einem Geotag. Zusätzlich kann man noch Schlüsselwörter hinzufügen, um was für Abfall...
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    AHA
    AHA
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    Sonntag, 10. November 2019, 21:45 - #Permalink
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    Punkte für vorbildliches Verhalten

    Privatpersonen/Firmen werden belohnt, wenn sie mit ihrem Verhalten dafür sorgen das der Plastikverbrauch abnimmt. Beispiele: - Kauft man in unverpackt Läden erhält man dafür Punkte. - Benutzt man Elektronikgeräte länger als die durchschnittliche  Nutzungsdauer erhält man bei der Rückgabe im Geschäft...
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    brunob
    brunob
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    Sonntag, 10. November 2019, 21:33 - #Permalink
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    Die Leute vergrämen - Update

    Dies ist ein Update, da ich mich in der Zwischenzeit intensiv mit der Thematik befasst habe und ich es wichtig finde, dass wir hier ein Zeichen setzen. Damit meine ich nicht nur Basel. Damit meine meine ich die „ganze Welt“. Mit den Bären macht man es auch so. Man vergrämt sie. Damit sie nicht mehr...
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    Ute
    Ute
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    Sonntag, 10. November 2019, 20:16 - #Permalink
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    Sternenlauf nach Basel

    Schüler aus der Region Basel Stadt könnten mit Ihren Schulen einen Sternenlauf organisieren. Man trifft sich sternenförmig auserhalb von Basel und sammelt Plastikmüll bis zum zentralen Stadtpunkt und baut dort einen Plastikturm als Signal für alle Bürgerinnen und Bürger. Es könnten übrigens auch Senioren...
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    Sonja
    Sonja
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    Sonntag, 10. November 2019, 14:38 - #Permalink
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    Wiederverwendung + Plastikvermeidung

    Am 20. September 2019 habe ich eine gemeinnützige GmbH gegründet, welche im Handelsregister eingetragen ist. Die WERT!Stätte ist ein nicht gewinnorientiertes Projekt von engagierten Menschen aus der Re­gion Basel, die es leid sind mitanzusehen, wie wertvolle Ressourcen gedankenlos verschwendet werden....
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    Catwiesel
    Catwiesel
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    Samstag, 09. November 2019, 01:30 - #Permalink
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    Im Bebbi si Sack!

    1. Die Stadt verteilt jedem Haushalt Stoffsäcke mit einem Slogen z.B. "Im Bebbi si Sack". 2. Diese Säcke werden auch an alle Firmen zum Einkaufspreis verkauft, die diese danach weiter an die Kunden verkaufen können. 3. Die Stadt erlässt eine Vorschrift, dass in der ganzen Stadt nur noch Stofftaschen...
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    Freitag, 08. November 2019, 19:28 - #Permalink
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    Gesetz: Nur noch recycelbares PET

    Es wäre vollkommen machbar, unvermeidbare Verpackung nur noch in RECYCELBAREM PET herzustellen. Wie die PET-Flaschen  Leider wird bis heute völlig unnötigerweise immer noch extrem viel in unrecycelbarem Plastik (Emmi Caffe Latte, Yoghurt Becher, Gemüseverpackung etc.) Plastik hergestellt. D.h. Unnötiges...
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    Dagaz
    Dagaz
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    Donnerstag, 07. November 2019, 23:36 - #Permalink
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    Neue Lösungsansätze - keine Symptombehandlung

    Man muss Geld in die Hand nehmen und entwickeln. All das was war, ist keine Lösung. Es müssen neue abbaubare Materialien entwickelt werden. Petflasche ist bequem aber eben Plastik und auch ungesund für den Menschen. Pfand ist somit keine Lösung. Die meisten Petflaschen werden allerdings richtig entsorgt...
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    danielegli
    danielegli
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    Donnerstag, 07. November 2019, 08:07 - #Permalink
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    Die Abfallbrille

    Umweltorganisation o.ä. führt mit Optikergsschäft eine Aktion "Abfallbrille" (über Mittag bei Hotspot, Samstag Nachmittag im Park) durch. mit einem "Golden Glove" Schutzhandschuh (bereits bestehende Aktion) auch eine Abfallbrille abgeben. Wer hindurchsieht, erkennt herumliegende Abfälle, sammelt punktuell,...
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    danielegli
    danielegli
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    Donnerstag, 07. November 2019, 08:02 - #Permalink
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    mit Kindern das Wegwerfproblem nachhaltig beseitigen

    damit der Plastikabfall nicht herumliegt und -schwimmt ... mit Kindern (z.B.im Rahmen Schule, Kindergarten, Familie, Pfadi, Kinderbüro, Aktionswoche, ...) die Orte besuchen: a) Geschulte Personen zeigen den Kindern an den Hotspots das Problem und die Alternativen (wie können wir Plastic vermeiden,...
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    Carmen
    Carmen
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    Mittwoch, 06. November 2019, 22:02 - #Permalink
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    Pfand einführen

    Wenn man sich die Bilder anschaut, sind es hauptsächlich Getränkeflaschen, die unbedacht weggeworfen werden. Ein Dosen- und Flaschenpfand könnten dafür die Lösung sein. Keiner lässt seine Plastikflaschen liegen, wenn sie pures Geld wert sind. Das würde den Müll mit sofortiger Wirkung reduzieren und auch...
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    Carmen
    Carmen
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    Mittwoch, 06. November 2019, 21:45 - #Permalink
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    Beeren mit Papier verpacken

    Früher war es total normal, dass man Beeren mit Papier umwickelt hat. Heute muss auf jeder Verpackung ein Plastikaufsatz sein. Warum machen wir etwas so kompliert, wenn es doch auch einfacher und dabei umweltfreundlicher geht? In den letzten 20 Jahren haben wir aus purer Bequemlichkeit einfach viel...
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    Carmen
    Carmen
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    Mittwoch, 06. November 2019, 21:30 - #Permalink
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    Bioplastik und Einweggeschirr aus Pflanzenfasern

    Die Lebensmittelindustrie in die Verantwortung nehmen. Plastik im Lebensmittelbereich könnte heute schon leicht durch Bioplastik auf Zucker- und Milchsäurebasis ersetzt werden. Wir müssten einfach unsere Gesetze entsprechend anpassen und die Lebensmittelverpackungen könnten komplett recycelt werden....
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    zug
    zug
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    Mittwoch, 06. November 2019, 13:57 - #Permalink
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    Ein Kilo Plastik ergibt etwa ein Liter Kraftstoff!!

    Anlagen aufstellen, die den Plastik recyceln. Schredderanlagen in Wohngebieten, damit die Bürger den Plastikabfall so verkleinern können und besser sammeln können. Ein Kilo Plastik ergibt etwa ein Liter Kraftstoff!! Roman Maletz, der am Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft der TU Dresden...
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    philstau
    philstau
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    Mittwoch, 06. November 2019, 08:44 - #Permalink
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    Repressive Bussenpolitik

    Die Problematik ist nicht neu. Basel hat schon seit Jahren ein Abfallproblem. AUE und die Stadt haben seit Jahrezehnten alle möglichen lustigen und kreativen Ideen probiert, und nichts hat gefruchtet. Die Abfallhoheit liegt beim Staat und kann nicht auf die individuellen Bürger abgewälzt werden....
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