Blog

Fünf vor zwölf im Thema Plastik!

fuenfVorZwlf-min
Natürlich ist das metaphorisch. In diesem Fall sogar doppelt: Plastik in seinen verschiedenen Erscheinungsformen überschwemmt die Welt, und in der Tat: Auch die Schweiz hat ein Plastikproblem. Wir müssen etwas tun. Nicht nur bei den Flüssen in Fernost oder an den Stränden dieser Welt, sondern auch hier bei uns - und es ist höchste Zeit dafür. Das ist die erste Bedeutung der "fünf Minuten vor zwölf".

Die zweite: Wir stehen kurz davor, das Brainstorming-Projekt zu genau diesem Thema hier auf der Plattform zu starten. Übrigens mit prominenten Partnern an Bord und deshalb auch mit ordentlichem Drive: den Ämtern für Umwelt(schutz) und Energie der Kantone BS und BL, dem APPOLL-Forum, dem Impact Hub Basel und weiteren Organisationen. Gestartet mit der Ideensammlung wird sehr bald: am Montag, 14. Oktober. Auch hier also: fünf vor zwölf!
Bevor das Plastik-Brainstorming startet: Wovon red...
Baselbilderbuch
 

Kommentare 15

RoRoger am Montag, 07. Oktober 2019 10:29

Spannendes und wichtiges Thema. Wird es in dem Projekt auch um das Thema Littering gehen? Ihr habt ja sicherlich auch die Aktion der Stadtreinigung am Rheinbord gesehen mit dem Haufen Müll von einer Woche

Spannendes und wichtiges Thema. Wird es in dem Projekt auch um das Thema Littering gehen? Ihr habt ja sicherlich auch die Aktion der Stadtreinigung am Rheinbord gesehen mit dem Haufen Müll von einer Woche :o
Romana am Dienstag, 08. Oktober 2019 01:59

Hmm... Welche Konsequenzen unser Plastikkonsum haben wird, können wir heute noch gar nicht absehen. Es ist nicht nur das was wir an Plastikmüll sehen oder die damit verbundenen Kosten, sondern wie sieht es mit den Folgeschäden für Mensch und Natur aus? Krebs und Unfruchtbarkeit soll durch Plastik begünstigt werden: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wohnen/gefahren-fuer-die-gesundheit-durch-plastik-7010. Siehe auch den Beitrag: "Männer vom Aussterben bedroht": https://www.youtube.com/watch?v=nFBbbItpdc8 Wohl bekommt's!

Hmm... Welche Konsequenzen unser Plastikkonsum haben wird, können wir heute noch gar nicht absehen. Es ist nicht nur das was wir an Plastikmüll sehen oder die damit verbundenen Kosten, sondern wie sieht es mit den Folgeschäden für Mensch und Natur aus? Krebs und Unfruchtbarkeit soll durch Plastik begünstigt werden: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wohnen/gefahren-fuer-die-gesundheit-durch-plastik-7010. Siehe auch den Beitrag: "Männer vom Aussterben bedroht": https://www.youtube.com/watch?v=nFBbbItpdc8 Wohl bekommt's!
Moderationsteam Baselcrowd am Dienstag, 08. Oktober 2019 07:46

In der Tat brennt das Thema. Als sogenanntem Makroplastik einerseits (also grosse Platikteilchen, die überall rumliegen und -schwimmen) und als Mikro- bzw. Nanoplastik (die ultrafeinen Partikel, die vor allem durch Abrieb in Wasser- und Bodenkreisläufe kommen). Wir werden uns im Brainstorming vor allem auf die erste Gruppe konzentrieren, weil wir da em ehsten selbst eingreifen können und die unmittelbarste Wirkung haben. Weil ganz allgemein gilt: Es wird einfach zu viel Plastik verbraucht (in der Schweiz über 100 Kilo pro Person und Jahr) - und das meiste davon im Einmalgebrauch: Verpackung auf und wegwerfen...

In der Tat brennt das Thema. Als sogenanntem Makroplastik einerseits (also grosse Platikteilchen, die überall rumliegen und -schwimmen) und als Mikro- bzw. Nanoplastik (die ultrafeinen Partikel, die vor allem durch Abrieb in Wasser- und Bodenkreisläufe kommen). Wir werden uns im Brainstorming vor allem auf die erste Gruppe konzentrieren, weil wir da em ehsten selbst eingreifen können und die unmittelbarste Wirkung haben. Weil ganz allgemein gilt: Es wird einfach zu viel Plastik verbraucht (in der Schweiz über 100 Kilo pro Person und Jahr) - und das meiste davon im Einmalgebrauch: Verpackung auf und wegwerfen...
Romana am Dienstag, 08. Oktober 2019 10:27

Nanoplastik ist in Verpackungen und in Produkten, auch auf Lebensmitteln, selbst: https://www.welt.de/wirtschaft/article124975554/Umweltschuetzer-warnen-vor-Mikroplastik-in-Kosmetik.html, https://utopia.de/plastik-mikroplastik-essen-staub-studie-85770/ Wie übel ist es, dass wir uns selbst zu wenig, zu schwach, zu hilflos... fühlen gegen diesen Angriff auf unsere Gesundheit und unser Leben vorzugehen. Gerade da wir uns über das Internet vernetzen können, siehe Aktionen "Friday for Future", sollten wir auch unsere PolitikerInnen und die Hersteller weltweit als VerbraucherInnen dazu aufrufen, dass wir hier nachhaltige Innovationen in Form von plastikfreien Produkten wollen. Ein nicht gerade kurzer Weg, doch je eher wir anfangen ihn zu gehen umso schneller und letztendlich gesünder kommen wir an!

Nanoplastik ist in Verpackungen und in Produkten, auch auf Lebensmitteln, selbst: https://www.welt.de/wirtschaft/article124975554/Umweltschuetzer-warnen-vor-Mikroplastik-in-Kosmetik.html, https://utopia.de/plastik-mikroplastik-essen-staub-studie-85770/ Wie übel ist es, dass wir uns selbst zu wenig, zu schwach, zu hilflos... fühlen gegen diesen Angriff auf unsere Gesundheit und unser Leben vorzugehen. Gerade da wir uns über das Internet vernetzen können, siehe Aktionen "Friday for Future", sollten wir auch unsere PolitikerInnen und die Hersteller weltweit als VerbraucherInnen dazu aufrufen, dass wir hier nachhaltige Innovationen in Form von plastikfreien Produkten wollen. Ein nicht gerade kurzer Weg, doch je eher wir anfangen ihn zu gehen umso schneller und letztendlich gesünder kommen wir an!
Moderationsteam Baselcrowd am Dienstag, 08. Oktober 2019 10:54

Absolut richtig. Es gibt einen schönen Video dazu, der die Zusammenhänge und Gefahren sehr anschaulich zeigt - das Plastik in seinen verschiedenen Formen ist uns näher als wir glauben:

https://www.youtube.com/watch?v=mhmpeIyG0uM

Absolut richtig. Es gibt einen schönen Video dazu, der die Zusammenhänge und Gefahren sehr anschaulich zeigt - das Plastik in seinen verschiedenen Formen ist uns näher als wir glauben: https://www.youtube.com/watch?v=mhmpeIyG0uM
jameselsener am Dienstag, 08. Oktober 2019 13:11

Plastik und seine Bestandteile werden uns noch für Generationen begleiten. Vor allem auch als Abfall.

So lange die meisten Plastikartikel, die wir verwenden auf Erdöl und Erdgas basieren, bringt auch der Verzicht auf Plastik nichts. Das heute in der Umwelt vorhandene bleibt trotzdem für Generationen dort.

An vielen Orten der Welt wird daran geforscht, erdöl- und erdgasbasiertes Plastik durch Microorganismen 'fressen' zu lassen.

Zielführend ist für mich, unsere Energien in die Beseitigung der heutigen und zukünftigen Schäden durch Verstoffwechslung zu setzen.


Mit herzlichem Gruss aus dem herbstlichen Jura

James

Plastik und seine Bestandteile werden uns noch für Generationen begleiten. Vor allem auch als Abfall. So lange die meisten Plastikartikel, die wir verwenden auf Erdöl und Erdgas basieren, bringt auch der Verzicht auf Plastik nichts. Das heute in der Umwelt vorhandene bleibt trotzdem für Generationen dort. An vielen Orten der Welt wird daran geforscht, erdöl- und erdgasbasiertes Plastik durch Microorganismen 'fressen' zu lassen. Zielführend ist für mich, unsere Energien in die Beseitigung der heutigen und zukünftigen Schäden durch Verstoffwechslung zu setzen. Mit herzlichem Gruss aus dem herbstlichen Jura James
Romana am Dienstag, 08. Oktober 2019 15:26

Meine Erachtens sollten wir massiv daran arbeiten Plastikalternativen zu entwickeln, die in der Biotonne kompostiert werden können. Stichtwort: Cradle to Cradle. Wann lernen wir endlich von der Natur? Hier gibt es ja auch keine dauerhaften Abfälle und schon gar keine schädlichen. Nur der Mensch hat die Gabe die Umwelt zu belasten bishin zu zerstören und sich selbst die Lebensgrundlage zu entziehen.

@Mod: wenn's richtig ist, weshalb werden wir dann nicht zusammen aktiv? Für's Klima gehen die Leute ja auch auf die Straße. Wenn auch das Klimapaket noch keine Lösung ist, doch ohne dass die Leute auf die Straßen gehen, gäbe es nicht mal dieses. Nur mit öffentlichen Protesten und Demonstrieren, was wir wollen und nicht wollen, können wir was verändern, Schritt für Schritt.

Meine Erachtens sollten wir massiv daran arbeiten Plastikalternativen zu entwickeln, die in der Biotonne kompostiert werden können. Stichtwort: Cradle to Cradle. Wann lernen wir endlich von der Natur? Hier gibt es ja auch keine dauerhaften Abfälle und schon gar keine schädlichen. Nur der Mensch hat die Gabe die Umwelt zu belasten bishin zu zerstören und sich selbst die Lebensgrundlage zu entziehen. @Mod: wenn's richtig ist, weshalb werden wir dann nicht zusammen aktiv? Für's Klima gehen die Leute ja auch auf die Straße. Wenn auch das Klimapaket noch keine Lösung ist, doch ohne dass die Leute auf die Straßen gehen, gäbe es nicht mal dieses. Nur mit öffentlichen Protesten und Demonstrieren, was wir wollen und nicht wollen, können wir was verändern, Schritt für Schritt.
jameselsener am Mittwoch, 09. Oktober 2019 08:49

Fakt ist, dass wir als Gesellschaft nur eine gewisse Kapazität haben, um zu forschen und die Resultate der Forschungen in Produkte zu verwandeln.

Da hilft kein Auf-die-Strasse-gehen und protestieren. Unser aller Weh-und-Gedeihen hängt von den Investitionen aus Forschungen ab, welche getätigt worden sind. Und bei Plastik ist dies nun einmal Erdöl und Erdgas der Grundstoff. Alles verläuft in Zyklen und der Zyklus von Plastik basierend auf diesen Rohstoffen wird auch einmal zu Ende laufen.

Es wird sehr viel an Alternativen zu den heutigen Rohstoffen geforscht. Weltweit haben sich die Verwendung von Pilzen als eine vielversprechende Möglichkeit erwiesen. Pilze gibt es überall auf der Welt. So wird in Italien, Indonesien und den USA daran geforscht, um nur einige Länder zu nennen (https://mogu.bio/about/ / https://www.mycote.ch/ / https://www.mycoworks.com/).

Für unsere Breitengrade vielversprechend sind Kunststoffe aus Hanf. Hanf ist die am meisten unterschätzte Pflanze, die bei uns wächst. Sie ist die einzige Pflanze, welche wir von der Wurzel bis zu den Blättern verwenden können (https://sensiseeds.com/de/blog/wie-werden-hanfkunststoffe-hergestellt/).

In Asien und Latein Amerika hat sich Bambus als eine Basis für die Herstellung von Kunststoffen herauskristallisiert.

Wir sind aber noch weit davon entfernt, alle Plastikanwendungen, die heute in unser tägliches Leben integriert sind, mit Kunststoffen abzudecken, welche als Basis nicht Erdöl oder vor allem Erdgas haben.

Mit herzlichem Gruss aus dem heute verschifften Jura

James

Fakt ist, dass wir als Gesellschaft nur eine gewisse Kapazität haben, um zu forschen und die Resultate der Forschungen in Produkte zu verwandeln. Da hilft kein Auf-die-Strasse-gehen und protestieren. Unser aller Weh-und-Gedeihen hängt von den Investitionen aus Forschungen ab, welche getätigt worden sind. Und bei Plastik ist dies nun einmal Erdöl und Erdgas der Grundstoff. Alles verläuft in Zyklen und der Zyklus von Plastik basierend auf diesen Rohstoffen wird auch einmal zu Ende laufen. Es wird sehr viel an Alternativen zu den heutigen Rohstoffen geforscht. Weltweit haben sich die Verwendung von Pilzen als eine vielversprechende Möglichkeit erwiesen. Pilze gibt es überall auf der Welt. So wird in Italien, Indonesien und den USA daran geforscht, um nur einige Länder zu nennen (https://mogu.bio/about/ / https://www.mycote.ch/ / https://www.mycoworks.com/). Für unsere Breitengrade vielversprechend sind Kunststoffe aus Hanf. Hanf ist die am meisten unterschätzte Pflanze, die bei uns wächst. Sie ist die einzige Pflanze, welche wir von der Wurzel bis zu den Blättern verwenden können (https://sensiseeds.com/de/blog/wie-werden-hanfkunststoffe-hergestellt/). In Asien und Latein Amerika hat sich Bambus als eine Basis für die Herstellung von Kunststoffen herauskristallisiert. Wir sind aber noch weit davon entfernt, alle Plastikanwendungen, die heute in unser tägliches Leben integriert sind, mit Kunststoffen abzudecken, welche als Basis nicht Erdöl oder vor allem Erdgas haben. Mit herzlichem Gruss aus dem heute verschifften Jura James
Romana am Mittwoch, 09. Oktober 2019 15:39

James, es mutet mich sehr seltsam an, dass wir Milliarden nicht selten verschwenden oder für andere Länder ausgeben oder in uns (Bildung, Gesundheit, Wohnungen...) herzlich wenig investieren.

Ich weiß, dass sich was tut und ich sammle auch plastikfreie Produktideen, z.B. das komp
ostierbare Auto Noah finde ich einen spannenden Ansatz: https://www.handelsblatt.com/auto/nachrichten/oekomobilmarkt-das-kompostierbare-elektroauto-kommt/22052072.html?ticket=ST-33447054-jrxYGwPLIBFYDMaTEDBf-ap4

Dass nicht genug Geld für Forschung und Entwicklung da ist, das ist doch nicht Dein Ernst, oder? Und ja, ich denke, wenn Menschen für's Klima auf die Straße gehen können, dann können sie es auch für bzw. gegen Plastik.

Ich denke bzw. befürchte den meisten Menschen ist das was Plastik bzw. Kunststoffe an Schäden anrichten können gar nicht bewusst. Makroplastik finde ich persönlich ist nur die Spitze auf dem Eisberg. Und dieser schmilzt nicht. Im Gegenteil.

https://www.bund.net/themen/chemie/achtung-plastik/schadstoffe-in-plastik/
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-10/mikroplastik-kunststoff-meer-gesundheit-ernaehrung-tiere-gefahren
https://bmbf-plastik.de/de/home

Auch wenn es noch keine bzw. kaum Forschungsergebnisse über die Wirkung von Kunststoffen auf unsere Gesundheit gibt, so sagt mir mein Bauchgefühl, dass das noch sehr hohe Kosten und sehr viel Leid nach sich ziehen wird. Wir werden es ja wohl leider erleben müssen. Menschen scheinen erst immer dann aktiv zu werden, wenn es teils (fast) schon zu spät ist. Schade.

James, es mutet mich sehr seltsam an, dass wir Milliarden nicht selten verschwenden oder für andere Länder ausgeben oder in uns (Bildung, Gesundheit, Wohnungen...) herzlich wenig investieren. Ich weiß, dass sich was tut und ich sammle auch plastikfreie Produktideen, z.B. das komp ostierbare Auto Noah finde ich einen spannenden Ansatz: https://www.handelsblatt.com/auto/nachrichten/oekomobilmarkt-das-kompostierbare-elektroauto-kommt/22052072.html?ticket=ST-33447054-jrxYGwPLIBFYDMaTEDBf-ap4 Dass nicht genug Geld für Forschung und Entwicklung da ist, das ist doch nicht Dein Ernst, oder? Und ja, ich denke, wenn Menschen für's Klima auf die Straße gehen können, dann können sie es auch für bzw. gegen Plastik. Ich denke bzw. befürchte den meisten Menschen ist das was Plastik bzw. Kunststoffe an Schäden anrichten können gar nicht bewusst. Makroplastik finde ich persönlich ist nur die Spitze auf dem Eisberg. Und dieser schmilzt nicht. Im Gegenteil. https://www.bund.net/themen/chemie/achtung-plastik/schadstoffe-in-plastik/ https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-10/mikroplastik-kunststoff-meer-gesundheit-ernaehrung-tiere-gefahren https://bmbf-plastik.de/de/home Auch wenn es noch keine bzw. kaum Forschungsergebnisse über die Wirkung von Kunststoffen auf unsere Gesundheit gibt, so sagt mir mein Bauchgefühl, dass das noch sehr hohe Kosten und sehr viel Leid nach sich ziehen wird. Wir werden es ja wohl leider erleben müssen. Menschen scheinen erst immer dann aktiv zu werden, wenn es teils (fast) schon zu spät ist. Schade.
Moderationsteam Baselcrowd am Mittwoch, 09. Oktober 2019 16:52

Erfreulich zu sehen, wie dieses Thema zu aktiven Diskussionen ermuntert und dabei durchaus auch Emotionen auslöst. Die Fakten, die wir heute kennen, sprechen eine klare Sprache. Und es sind sich wohl alle einig, dass es so nicht weitergehen kann. Die Dringlichkeit des Themas dürfte allen bewusst sein.

Ansatzpunkte für Aktivitäten, Veränderungen, Impulse gibt es dabei endlose - und die Diskussion darüber, welchen dieser Ansatzpunkte man zuerst verfolgen sollte, wird wohl kein schlüssiges Ergebnis bringen. Zu vielschichtig sind die Zusammenhänge und auch die verschiedenen Betrachtungspunkte. Wichtig dürfte einfach eines sehen: Etwas zu tun. Und am besten in dem Bereich, in dem man selbst die grösste Wirkung erzeugen kann.

Das ist auch der Grund, warum wir hier auf der Plattform nun einfach mal loslegen und dabei einen ganz bestimmten Schwerpunkt setzen - wohlwissend, dass es auch ein anderer hätte sein können.

Insofern freuen wir uns auf alles, was von der Community zu diesem Thema kommt.

Erfreulich zu sehen, wie dieses Thema zu aktiven Diskussionen ermuntert und dabei durchaus auch Emotionen auslöst. Die Fakten, die wir heute kennen, sprechen eine klare Sprache. Und es sind sich wohl alle einig, dass es so nicht weitergehen kann. Die Dringlichkeit des Themas dürfte allen bewusst sein. Ansatzpunkte für Aktivitäten, Veränderungen, Impulse gibt es dabei endlose - und die Diskussion darüber, welchen dieser Ansatzpunkte man zuerst verfolgen sollte, wird wohl kein schlüssiges Ergebnis bringen. Zu vielschichtig sind die Zusammenhänge und auch die verschiedenen Betrachtungspunkte. Wichtig dürfte einfach eines sehen: Etwas zu tun. Und am besten in dem Bereich, in dem man selbst die grösste Wirkung erzeugen kann. Das ist auch der Grund, warum wir hier auf der Plattform nun einfach mal loslegen und dabei einen ganz bestimmten Schwerpunkt setzen - wohlwissend, dass es auch ein anderer hätte sein können. Insofern freuen wir uns auf alles, was von der Community zu diesem Thema kommt.
Romana am Mittwoch, 09. Oktober 2019 18:26

Auch wenn ich wohl nun hätte "Amen" denken sollen...

Natürlich ist es elementar wichtig, dass man nicht von anderen erwartet etwas zu tun sondern dass alle was tun bzw. alle motiviert werden etwas zu tun.

Wenn Kunststoffe u.a. krebserregend sein können https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wohnen/gefahren-fuer-die-gesundheit-durch-plastik-7010, weshalb werden wir dann nicht schleunigst aktiv?!

Ich meine, wir setzen uns bewusst krankmachenden Materialien / Substanzen aus. Bzw. ist es uns wirklich bewusst, was wir damit uns und anderen antun?

Die Welt lässt sich sicherlich nicht von sofort auf gleich optimieren. Doch meines Erachtens greifen die bisherigen (angedachten) Ansätze viel zu kurz.

Gut, dann warten wir mal (das Projekt) ab.

Auch wenn ich wohl nun hätte "Amen" denken sollen... Natürlich ist es elementar wichtig, dass man nicht von anderen erwartet etwas zu tun sondern dass alle was tun bzw. alle motiviert werden etwas zu tun. Wenn Kunststoffe u.a. krebserregend sein können https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wohnen/gefahren-fuer-die-gesundheit-durch-plastik-7010, weshalb werden wir dann nicht schleunigst aktiv?! Ich meine, wir setzen uns bewusst krankmachenden Materialien / Substanzen aus. Bzw. ist es uns wirklich bewusst, was wir damit uns und anderen antun? Die Welt lässt sich sicherlich nicht von sofort auf gleich optimieren. Doch meines Erachtens greifen die bisherigen (angedachten) Ansätze viel zu kurz. Gut, dann warten wir mal (das Projekt) ab.
jameselsener am Mittwoch, 09. Oktober 2019 21:23

Romana, Forschung ist hauptsächlich ein Problem des Intellekts und erst in zweiter Linie ein Problem des Geldes.

Es gibt in den meisten Gebieten heute zu wenig 'Intelligenz'. Warum dem so ist? Die Weiterentwicklung der meisten Technologien beginnt auf einem relativ hohen Niveau. Ganz einfach, weil wir als Gesellschaft einen hohen Wissensstand erreicht haben.

Somit braucht es immer mehr Forscher, welche über ein grosses Basiswissen in ihrem Gebiet und zugleich über ein gerütteltes Mass an kreativer Intelligenz verfügen. Und die Anzahl dieser Menschen ist einfach viel kleiner als diejenige von 'Normalos und Dumpfbacken'.

Die ziemlich repressiven Schulsysteme, welche die meisten unserer Gesellschaften installiert haben, tragen dann das ihre dazu, dass die Anzahl der Menschen, die Spitzenforschung und auch angewandte Forschung erfolgreich betreiben könnten auch nicht mehr werden.

Wir wissen bei vielen Stoffen und nicht nur bei Plastik, nicht, was sie langfristig für das Leben von Flora und Fauna bedeuten. Dies werden wir immer haben.

Denk nur an die Römer, welche ihre Wasserleitungen mit Blei auskleideten. Erst viel, viel später haben sie gesehen, dass es nicht gerade gesundheitsfördernd ist. Es hat einfach sehr lange gedauert, bis die Menschen Anzeichen von Bleivergiftungen hatten und diese dann mit der Auskleidung der Wasserleitungen in Verbindung gebracht wurden. Mit diesen Unwägbarkeiten müssen wir wohl oder übel leben.

Die Evolution verläuft nicht auf Autobahngeschwindigkeit. Und da braucht es oftmals längere Zyklen, bis sich etwas sicht- und fühlbar verändert.

Auch mir gehen viele Dinge zu langsam. Je älter das ich werde, desto ungeduldiger werde ich. Und gleichzeitig lehrt mich meine Lebenserfahrung, dass Geduld die wichtigste Tugend ist.


Herzliche Grüsse aus dem immer noch verregneten Jura

James

Romana, Forschung ist hauptsächlich ein Problem des Intellekts und erst in zweiter Linie ein Problem des Geldes. Es gibt in den meisten Gebieten heute zu wenig 'Intelligenz'. Warum dem so ist? Die Weiterentwicklung der meisten Technologien beginnt auf einem relativ hohen Niveau. Ganz einfach, weil wir als Gesellschaft einen hohen Wissensstand erreicht haben. Somit braucht es immer mehr Forscher, welche über ein grosses Basiswissen in ihrem Gebiet und zugleich über ein gerütteltes Mass an kreativer Intelligenz verfügen. Und die Anzahl dieser Menschen ist einfach viel kleiner als diejenige von 'Normalos und Dumpfbacken'. Die ziemlich repressiven Schulsysteme, welche die meisten unserer Gesellschaften installiert haben, tragen dann das ihre dazu, dass die Anzahl der Menschen, die Spitzenforschung und auch angewandte Forschung erfolgreich betreiben könnten auch nicht mehr werden. Wir wissen bei vielen Stoffen und nicht nur bei Plastik, nicht, was sie langfristig für das Leben von Flora und Fauna bedeuten. Dies werden wir immer haben. Denk nur an die Römer, welche ihre Wasserleitungen mit Blei auskleideten. Erst viel, viel später haben sie gesehen, dass es nicht gerade gesundheitsfördernd ist. Es hat einfach sehr lange gedauert, bis die Menschen Anzeichen von Bleivergiftungen hatten und diese dann mit der Auskleidung der Wasserleitungen in Verbindung gebracht wurden. Mit diesen Unwägbarkeiten müssen wir wohl oder übel leben. Die Evolution verläuft nicht auf Autobahngeschwindigkeit. Und da braucht es oftmals längere Zyklen, bis sich etwas sicht- und fühlbar verändert. Auch mir gehen viele Dinge zu langsam. Je älter das ich werde, desto ungeduldiger werde ich. Und gleichzeitig lehrt mich meine Lebenserfahrung, dass Geduld die wichtigste Tugend ist. Herzliche Grüsse aus dem immer noch verregneten Jura James
Romana am Donnerstag, 10. Oktober 2019 03:16

Hi James,

spontan wäre mein Lösungsansatz sich an ForscherInnen zu wenden die offen für die Meinung anderer sind und mit ihnen via Crowdsourcing Forschungen voranzutreiben. Gerade die Crowd hat vielfältiges (Fach-)Wissen bzw. auch nicht gerade selten erlebt, dass gerade auch "schlechte" Ideen bzw. Meinungen zu "guten" Ideen inspirieren können.

Salve,
Romana

Hi James, spontan wäre mein Lösungsansatz sich an ForscherInnen zu wenden die offen für die Meinung anderer sind und mit ihnen via Crowdsourcing Forschungen voranzutreiben. Gerade die Crowd hat vielfältiges (Fach-)Wissen bzw. auch nicht gerade selten erlebt, dass gerade auch "schlechte" Ideen bzw. Meinungen zu "guten" Ideen inspirieren können. Salve, Romana
jameselsener am Donnerstag, 10. Oktober 2019 07:45

Liebe Romana,

Forscher und Entwickler von dem Kaliber, welches es heute braucht, sind in der Regel sehr vielseitig interessierte Menschen.

Ich arbeite mit einigen solchen Menschen im Bereich Metallurgie zusammen. Die Tiefe ihres Wissens, nicht nur in ihrem Fachgebiet, sondern auch in anderen Dingen wie Musik, um nur ein Beispiel zu nennen, erstaunt mich immer wieder.

Starte doch deine Idee als Projekt auf Crowdwerk. Lade dazu junge Forscher von Fachhochschulen ein, welche die Initialzündung geben und auch die Moderation besorgen. Diese sind es gewohnt, ihr Wissen in marktfähige Produkte umzusetzen. Die Plattform könnte wahrlich Input gebrauchen.

Warum Moderation? Im Berich von Plastik geht es weg von der reinen Materialwissenschaft in die Molekularbiologie. Da kann man sich sehr schnell blamieren ohne gutes Wissen. Und durch die Moderation verhinderst Du so weit als möglich, dass die nicht-fachlichen Teilnehmer sich blamieren und damit ihre Kreativität einen Dämpfer erhält.

Ich wünsche dir den Erfolg der Tüchtigen und bin sicher, dass dabei gute Ideen entstehen, die den daran teilnehmenden Forschern in ihrer Arbeit helfen.


Mit herzlichem Gruss aus dem heute grauen Jura

James

Liebe Romana, Forscher und Entwickler von dem Kaliber, welches es heute braucht, sind in der Regel sehr vielseitig interessierte Menschen. Ich arbeite mit einigen solchen Menschen im Bereich Metallurgie zusammen. Die Tiefe ihres Wissens, nicht nur in ihrem Fachgebiet, sondern auch in anderen Dingen wie Musik, um nur ein Beispiel zu nennen, erstaunt mich immer wieder. Starte doch deine Idee als Projekt auf Crowdwerk. Lade dazu junge Forscher von Fachhochschulen ein, welche die Initialzündung geben und auch die Moderation besorgen. Diese sind es gewohnt, ihr Wissen in marktfähige Produkte umzusetzen. Die Plattform könnte wahrlich Input gebrauchen. Warum Moderation? Im Berich von Plastik geht es weg von der reinen Materialwissenschaft in die Molekularbiologie. Da kann man sich sehr schnell blamieren ohne gutes Wissen. Und durch die Moderation verhinderst Du so weit als möglich, dass die nicht-fachlichen Teilnehmer sich blamieren und damit ihre Kreativität einen Dämpfer erhält. Ich wünsche dir den Erfolg der Tüchtigen und bin sicher, dass dabei gute Ideen entstehen, die den daran teilnehmenden Forschern in ihrer Arbeit helfen. Mit herzlichem Gruss aus dem heute grauen Jura James
Romana am Freitag, 11. Oktober 2019 01:40

Hi James,

da gibt es noch ein paar Hürden zu überwinden und wenn, so würde ich ein solches Projekt auf eigener Plattform zu realisieren suchen. Dennoch finde ich es durchaus interessant Forscher mit Innovatoren zu verbinden, die das durchaus vorhandene breite Wissensspektrum noch mehr anreichern können bzw. ganz neue Assoziationen erdenken können.

Dann warten wir mal auf Montag und hoffen auf viele Ideen, die dann auch realisiert werden.

Salve,
Romana

Hi James, da gibt es noch ein paar Hürden zu überwinden und wenn, so würde ich ein solches Projekt auf eigener Plattform zu realisieren suchen. Dennoch finde ich es durchaus interessant Forscher mit Innovatoren zu verbinden, die das durchaus vorhandene breite Wissensspektrum noch mehr anreichern können bzw. ganz neue Assoziationen erdenken können. Dann warten wir mal auf Montag und hoffen auf viele Ideen, die dann auch realisiert werden. Salve, Romana
Bereits registriert? Hier einloggen
Gäste
Dienstag, 22. Oktober 2019
Für die Registrierung bitte Benutzername, Passwort und nötige Felder eingeben.

BASELCROWD-Login

BASELCROWD Login