BASELCROWD-Blog

Basel in vier Elementen: Runde 2

Wasser

Unser Bilderprojekt „Basel in vier Elementen“ ist mit dem Element Feuer gut angelaufen. Ihr habt bereits viele tolle Bilder mit uns und der Community in der Bildstrecke geteilt.

Nun ist es an der Zeit zum zweiten Element zu wechseln: dem Wasser.

Basel und Wasser? Was kommt Euch da in den Sinn? Der Rhein. Natürlich ein sehr willkommenes Motiv! Aber was gibt es noch? Wir wollen Eure besten Bilder rund ums Thema Wasser in beider Basel sehen. Seid kreativ und teilt Eure Bilder wie immer in der Fotostrecke, dieses Mal mit dem #Wasser als Kommentar.

Mit diesem Hashtag nehmt ihr dann direkt am Wettbewerb teil, bei dem es für die besten Fotos am Schluss die Möglichkeit gibt an einem Fotoworkshop teilzunehmen.

Wie immer gilt dabei, dass mit dem Upload die Bilder zur Nutzung durch alle freigegeben werden.

Wir sind gespannt auf Eure blauen Wunder!

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Basel-Crowdguide: Mystische Orte

Blogbilder

Nun ist es soweit! Der Basel-Crowdguide geht in die erste Runde.

Ihr habt abgestimmt, in welchem Themengebiet ihr den Basel-Crowdguide starten wollt.  Klarer Sieger: Die mystischen Orte.

Frage an Euch also: Was sind Eure liebsten magischen und mystischen Orte beider Basel?

Teilt ab sofort gerne wie folgt Eure Favoriten dazu im Crowdguide.


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Wo ist der Ort zu finden?

Für wen könnte der Ort interessant sein?

Welche Aktivitäten gibt es dort?

Wie lange lässt es sich dort verweilen?

Und dann nichts wie los! Entdeckt mithilfe der Community für Euch den neuen schönsten Ort voller Magie.

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Basel in vier Elementen

Titelbild-Blo_20210719-072409_1

Unsere Region der beiden Basel wimmelt voller einzigartiger Motive. Das habt ihr uns einmal mehr gezeigt mit den bereits gesammelten Bildern in unserer Fotostrecke. Aus den verschiedensten Blickwinkeln habt ihr uns Basel in voller Pracht präsentiert. Und wir sind noch lange nicht fertig!

Wir wollen eure Fotokünste weiter herausfordern und starten Basel in vier Elementen: Feuer, Wasser, Luft, Erde. Die ganze Reihe startet mit Bildern rund ums Feuer. Der Kreativität ist dabei keine Grenzen gesetzt. Flammen, Feuerwehr, Feuerlöscher, Funken – was verbindest Du mit dem Element Feuer? Wir sind schon Feuer und Flamme!

Am Ende der vier Elemente werden die besten Fotograf*innen ausgewählt und erhalten die Möglichkeit an einem professionellen Fotoworkshop teilzunehmen. Mitmachen lohnt sich!

Wie immer gilt dabei, dass mit dem Upload die Bilder zur Nutzung durch alle freigegeben werden.

Hast Du Dein Handy oder Deine Kamera schon griffbereit? Dann Achtung – Fertig – Klick!

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Vom Fricktal bis nach Griechenland: James Elsener

James

James Elsener – eines unserer aktivsten Mitglieder der Community. Mit seinen über 60 Jahren hat James schon viel gesehen und erlebt. Seit über 30 Jahren ist er glücklich mit seiner zweiten Frau verheiratet, hat zwei Söhne und seit kurzem auch ein Enkelkind. Aber was macht James sonst so? Wir blicken im Schnelldurchlauf auf seine interessante Laufbahn zurück.

Bereits früh fing er an zu arbeiten. Mit gerade einmal 16 Jahren gründete James seine erste Firma im Textilbereich. Mit seinen Westernboots und T-Shirts versorgte er seine gesamte Berufsschule. Nach seiner Ausbildung zog es ihn jedoch in die Autoindustrie. Immer wieder kaufte und verkaufte er Firmen und war dadurch viel unterwegs im In- und Ausland.

Vor ca. 20 Jahren dann kam er wieder zurück in die Schweiz und gründete mit seinem besten Freund zwei Firmen im internationalen Baustoffhandel und wurde von anderen Firmen in den Verwaltungsrat berufen. Während ganz vielen Jahren war er auch Verwaltungsrat der Handelstochter des indischen Stahlherstellers Tata Steel Group, der Tata Steel International. Egal bei was, James zeigte immer 100% Einsatz. Sein Führungs-Credo war und ist, wenn du dich bei mir nicht mehr weiterentwickelst, ist es Zeit für dich zu gehen.

Mit Anfang der Corona Pandemie dachte er, es wäre der passende Zeitpunkt selbst aufzuhören, doch es kamen immer mehr Kunden, welche weiter von ihm gecoacht werden wollten. Einfach gehen?! Das dürfe er nicht. Er liess sich überreden und wollte sein Coaching-Angebot noch ausbauen. Denn wenn er etwas in die Hand nimmt, dann richtig. Aktuell ist er deshalb damit beschäftigt an seinen erfolgreichen Konzepten zu feilen und als Buch niederzuschreiben.

Dies wird jedoch keineswegs sein erstes Buch sein. Mit 50 Jahren wäre der Vater zweier Söhne fast gestorben, Schlaganfall, erzählt James. Immer hiess es Arbeit hier, Arbeit da, sodass James nie wirklich auf sein Wohlergehen achten konnte. An diesem Punkt jedoch entschied er sich jedoch seinen Söhnen mehr als nur florierende Firmen und Geld zu hinterlassen. Er wollte sein Wissen festhalten und schrieb ihnen zu Ehren sein erstes Buch „Kirsch & Salz – das vergessene Naturheilmittel“. Was im ersten Moment nach einer ungewöhnlichen Kombination klingt, ist bereits bei den Römern als wirkungsvolles Naturheilmittel bekannt gewesen. Auf diese vergessenen Rezepte ist James bei seinem Hobby, dem Oldtimer-Töfffahren, gestossen. Bei seinen Ausfahrten hat er immer wieder ältere Leute kennengelernt, die ganz selbstverständlich Kirsch und Salz als Heilmittel für viele Krankheiten einsetzen. Nach und nach entstand aus seinen Reisenotizen dieses Buch.

Sein zweites Buch folgte im letzten Jahr mit dem Titel 'The Secret World Of The Olive Tree – Unmasked'. Während seiner ersten Beziehung war er das erste Mal in Berührung mit dem Thema Oliven gekommen. Die Familie seiner damaligen Frau hatte in Italien einen Oliven-/Weinbetrieb, den er ohne Vorwissen, dafür mit viel Neugierde mithalf zu sanieren. Von da an begleitete ihn das Thema Oliven. In all den Jahren sammelte er viel Wissen über die Olivenindustrie, welches er in diesem Buch mit allen teilt.

Auch nach seinem geplanten Coaching Buch ist seine Schreibkarriere aber noch nicht beendet. Naturheilmittel der Römer, Olivenindustrie, Coaching – James sprüht nur so vor Wissen in unterschiedlichsten Bereichen. Dazu gehört auch das Thema der Wildkräuter in der Medizin, wozu er sein Wissen künftig ebenso auf Papier bringen möchte. In Griechenland arbeite er nämlich seit Jahren im Landwirtschaftsbetrieb The Spartan Table mit, der als einziger Betrieb offizielle Genehmigungen hat Wildkräuter im Taygetos-Gebirge zu sammeln und zu verarbeiten. Vor Jahren ist er da reingerutscht als ihn sein heutiger Geschäftspartner und Freund George Vamvakitis auf der Plattform Xing kontaktierte und meinte er bräuchte Hilfe. In Griechenland breche alles zusammen, erzählte George, und er, James, sehe vertrauenswürdig aus. So ging er neugierig nach Griechenland und half dem Betrieb. Und der Betrieb wuchs und wuchs, so dass bald mehr Personal hermusste. In den griechischen Bergen gibt es sehr viele Selbstversorger, die abgelegen für sich leben. Die meisten haben keine Arbeit und dadurch auch kein Geld, um Arzt oder ähnliches zu bezahlen. Das brachte James auf die Idee diesen Leuten Arbeit in den Erntezeiten der Wildkräuter zu geben. Auch die orthodoxe Kirche, welche jeweils die Genehmigungen für das Sammeln erteilen muss, wünscht, dass The Spartan Table weiter wächst, um noch mehr Leute zu helfen, die nichts haben. So wurde daraus immer mehr ein Sozialprojekt, welches heute in der Erntezeit bis zu 60 Menschen ein Auskommen bietet.

Ein wichtiger Abnehmer ist die amerikanische Spartan Race Organisation. Diese organisiert auf der ganzen Welt einzigartige Extrem-Hindernisläufe, wie einige sie vielleicht aus ihrer Armeezeit kennen. Die Mediziner von Spartan Race haben nämlich festgestellt, dass das weitaus beste isotonische Getränk der griechische Bergtee aus dem Taygetos-Gebirge rund um Sparta ist. Auch die US-Fernsehköchin Diane Kochilas kocht nur mit den Wildkräutern aus Sparta. Ein kleines Wohltätigkeitsprojekt ist The Spartan Table bei Leibe nicht mehr.

Heute teilt James seine Zeit zwischen der Schweiz und Griechenland auf. Die Pension und der Umzug nach Narbonne-Plage müssen noch etwas warten.

Langweilig wird es ihm somit nicht, denn für James ist sein Lebensbenzin Menschen zum Erfolg zu coachen. Wir sind gespannt, was wir in den nächsten Jahren noch von James hören werden und freuen uns ihn als Teil unserer Community an Board zu haben.

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Baselcrowd-Moderatorin: Sarah Keller

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Einer unserer Neuzugänge ist Sarah, sie unterstützt das BaselCrowd Team bei der Moderation von Projekten und SocialMedia. Ihr Abitur machte sie auf dem Wirtschaftsgymnasium in Lörrach, dadurch wurde ihr Interesse für Wirtschaft und ihre Zusammenhänge in politischer als auch volkswirtschaftlicher Sicht geweckt. Nach ihrem Abitur entschied sie sich für den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang in Basel. Ihre Interessen beschränken sich nicht nur auf wirtschaftliche Bereiche, sie liesst unheimlich gerne, hat kulturelle Interessen und verbringt viel Zeit bei physischen Aktivitäten, sei es Kickboxen, Eiskunstlaufen, Schwimmen oder Klettern/Bouldern.

Durch ihre Interessen und ihrem Studiengang, wird Sarah die Moderation der Projekte mit wirtschaftlichem Schwerpunkt moderieren und hilft zusätzlich unsere Social Media-Konten zu verwalten.

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Best of Basel Stadt und Land

Crowdguide


Der beste Platz zum Chillen, die beste Mehlsuppe zum Ausnüchtern, das beste Versteck in Baselland. Bestimmt flimmern gerade Bilder vor deinen Augen. Aber sehen wir dasselbe? Wohl kaum. Denn in den beiden Basel gibt es viel zu bestaunen, zu geniessen und zu erleben. Doch als Gewohnheitstiere höherer Art bleiben wir selbst dann beim schon bekannten Grillplatz oder Restaurant, wenn es bessere gäbe. Angst, enttäuscht zu werden? Kommt schon! Überwindet den inneren Schweinehund und entdeckt Neues. Die Community von Baselcrowd gibt euch den notwendiger Schupser, indem sie euch Alternativen bietet. Und siehe da! Plötzlich bereut ihr jede verpasste Minute am neuen Lieblingsort, tauscht Suppe gegen Sushi ein und werdet in Baselland zum Downhill-Monster. Und weil der Mut zu Veränderungen die Lebensqualität erhöht, starten wir das Projekt „Region Basel-Crowdguide“. Einmal in Fahrt gekommen, wird es eine tolle Sammlung eurer Favoriten der liebsten und besten Möglichkeiten in Basel und Umgebung sein. Der „Region Basel-Crowdguide“ wird sich jeden Monat einem anderen Thema widmen, zu dem Ideen gesammelt werden. In welchen Themengebieten ihr euch Inspiration wünscht, möchten wir mithilfe einer Umfrage herausfinden. Was fehlt euch noch für diesen Sommer? Was möchtet ihr Neues entdecken? Oder welchen eurer Favoriten möchtet ihr der Community unbedingt preisgeben?

Ihr teilt uns eure Wünsche oben rechts in der Abstimmung mit! Wir starten dann das grosse Favoriten-Brainstorming.

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Baselcrowd-Moderatorin: Anja Blaser

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Puppen gab es in Anjas Kindheit nicht. Viel lieber griff sie zu Bauklötzen und Legosteinen – den Ideen waren keine Grenzen gesetzt. Später wechselte sie zu Papier und Buntstiften und entdeckte ihre Leidenschaft, das Zeichnen. Es waren die kleinsten, übersehbaren Details ihrer Umgebung, welche sie faszinierten. Dadurch wurde auch ihr Interesse am Menschen geweckt. Sie wollte nicht nur Momentaufnahmen auf Papier festhalten, sondern mehr über die Grundsätze des menschlichen Verhaltens lernen. Deshalb begann sie ein Studium in Psychologie und Neurowissenschaften.

Hier kam sie erstmals mit Entwicklung und Innovation in Berührung. Die Fortschritte der neurowissenschaftlichen Technologien zeigten ihr, dass Entwicklung nur passieren kann, wenn interdisziplinär gearbeitet wird. Auch wenn Fachexperten wichtig sind, heisst dies nicht, dass nur diese auf gute Ideen kommen. Obwohl sie auch noch keine Expertin ist, wollte sie ihr Wissen weitergeben und begann schliesslich für Studierenden-Magazine zu schreiben und illustrieren. Als Ausgleich und Inspiration, geniesst sie aber auch gerne ruhige Minuten in der Natur. Das alles führte sie schliesslich ins Baselcrowd-Team, wo sie ab sofort das Moderationsteam unterstützt.

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Herzblut

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Nicht ganz dicht? Vielleicht nicht ganz, aber fast. Jedenfalls sind Läden, Kulturbetriebe, Bars, Restaurants und Cafés in der Region Basel seit Wochen wieder geschlossen. Ob das gut oder schlecht, wirksam oder nutzlos oder gar nicht zu diskutieren ist, sei dahingestellt. Uns beschäftigt hier «nur», dass es vielen kleinen Betrieben diesmal an den Kragen geht. Mit «klein» meinen wir weniger als ein Dutzend Mitarbeitende. Wenn es die Davids mehr als die Goliaths trifft, liegt dies vor allem daran, dass die Kleinen schon im Normalmodus zur Selbstausbeutung neigen, Herzblut und persönliches Engagement nicht monetarisieren und Gewinndellen mit dem eigenen Lohn ausbügeln. Aber wenn allzu lange nichts in die Kasse kommt, können Kleinbetriebe unter der Last externer Kosten zu zusammenbrechen. Herzblut kann vieles, nur keine Rechnungen bezahlen.

Hand aufs Herz: Kann jemand von uns wollen, dass nur die Goliaths diese Pandemie überleben? Die Einkaufs-, Gastro- und Kulturszene lebt doch entscheidend von der Vielfalt des Angebotes. Ob in der Region Basel oder anderswo. Selbst die Grossen würden die Kleinen vermissen. Ausserdem sind viele dieser Wirtinnen, Ladenbesitzer, Galleristinnen oder Milchshaker unsere Bekannten, Verwandten, Freundinnen und Freunde. Wir wollen sicher nicht tatenlos zuschauen, wie sie ihre Existenz verlieren.

Was wollen wir hier in der Baselcrowd tun? Wir wollen möglichst vielen dieser kleinen und so ungemein wichtigen Betrieben ein Schaufenster bieten. Wir wollen ihnen eine Plattform geben, der ihren Bekanntheitsgrad erhöht und auf der sie ihre Geschichten erzählen können. Und? Füllt das ihre Kassen? Von heute auf morgen wohl kaum. Aber vielleicht übermorgen, wenn noch mehr Menschen diese kleinen, bunten Betriebe kennen und lieben lernen. Und dann gibt es ja noch die vielen kleinen Wunder, ganz nach Disney. Heldinnen und Helden werden aktiv, zücken Kreditkarten, öffnen Brieftaschen, leisten pay now buy later-Vorschüsse oder holen sich einen Award in kreativen tatkräftigen Rettungseinsätzen.

Dafür also das Brainstorming "Herzblut": Stellt Eure Lieblingsbetriebe - Kleintheater, Salatbars, Deko-Boutiquen oder was auch immer - kurz vor. Gerne mit Bild und Koordinaten. Nicht fehlen darf natürlich eine kurze Info, was Euch daran besonders gefällt. Die Betreiber können externe Lobhudeleien gerne mit einem eigenen Beitrag im Baselcrowd-Blog vertiefen oder verstärken.

Wie gesagt: Ein erster Schritt. Wollen wir sehen, was daraus entsteht.

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Tugend aus der Not: Virtuelle Weihnachtsmärkte

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Ganz viele Schweizer Weihnachtsmärkte mussten dieses Jahr leider abgesagt werden, nicht zuletzt auch unser Markt in Basel. Extrem schade, und doch bringt uns das Klagen auch nicht weiter. Das Suchen nach Alternativen dafür immerhin ein bisschen. Hier also zwei konkrete Vorschläge:

Erste Alternative, eher sachlich umgesetzt: Basels virtueller Weihnachtsmarkt. Viele der Stände, die man sonst von Barfi, Münsterplatz und den sonstigen Austragungsorten kennt, sind hier versammelt. Stimmung kommt vom Durchsurfen alleine noch nicht auf - Glühwein und gebrannte Mandeln neben dem Rechner helfen dem virtuellen Besuch aber sicherlich auf die Sprünge. Zum Basler Weihnachtsmarkt geht's hier

Zweite Alternative: Wieso nicht aus der Not eine Tugend machen und den online-Weihnachtsmarkt in Einsiedeln besuchen?! So unkompliziert und ressourcenschonend wie dieses Jahr kommt Ihr vermutlich nicht mehr so schnell dort hin. Und vor allem: Er ist richtig schön. Der virtuelle Spaziergang durch die Hauptstrasse von Einsiedeln macht Freude. Kleine und grosse Betriebe aus der Region und der ganzen Schweiz präsentieren sich in ihren Ständen - und das sieht richtig nett aus. Zum Weihnachtsmarkt nach Einsiedeln kommt Ihr hier.

Kennt Ihr weitere virtuelle Weihnachtsmärkte, die einen Besuch wert sind? Dann schreibt sie direkt zu den Kommentaren.

Viel Freude beim Flanieren wünscht Euch

Euer Baselcrowdie


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Baselcrowd-Mitglied und Coach: Cem Fistik

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Wer in einem Familienbetrieb aufwächst, lernt von Anfang an, worum es im Geschäft geht. Spielen im Restaurant, Hausaufgaben in der Pizzeria, oder Aushelfen im Service. So bin ich als Sohn einer Köchin und eines Gastwirts in der Gastroszene aufgewachsen. Bereits in meiner Kindheit habe ich angefangen, im Restaurant viele Menschenkenntnisse zu sammeln.

Das fängt natürlich mit einem guten Verhältnis zu den anderen Mitarbeitern an, geht über den freundlichen, warmen und einladenden Umgang mit den Gästen bis hin zu Verhandlungen mit Lieferanten und Kunden. Ein guter Manager kann sich in andere Menschen hineindenken und erkennen, wie er richtig auf andere reagieren muss. Hierzu gehört meines Erachtens auch immer wieder die richtige Kommunikation und natürlich ist dabei auch Fingerspitzengefühl gefragt.

Durch das Aufwachsen im Gastgewerbe habe ich von der kulturellen Diversität profitiert. Der Familienbetrieb wurde mit der Zeit zu einer Kulturbrücke, wo verschiedene Menschen zusammenkommen und sich mit mit Toleranz und Respekt begegnen. Im Umgang mit Menschen sind mir deswegen besonders Werte wie Optimismus, Authentizität und Respekt sehr wichtig.

Um mein Wissen und meine Erfahrungen zu teilen, startete ich meine Selbständigkeit. Besonders um junge Personen in den Bereichen Karriere, Selbständigkeit und Positionierung zu beraten, begleiten und unterstützen. Sowohl als Person als auch als Unternehmen positioniere ich mich so, dass ich die Menschen als einzigartige Individuen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Wünschen wahrnehme. Ich lege grossen Wert auf Individualität. Bei Gesprächen mit meinen Kunden geht es mir in erster Linie darum, ihre individuellen Ressourcen oder Kernkompetenzen herauszuarbeiten. Denn schliesslich ist die Planung der Ressourcen unter anderem massgebend für die Qualität eines Unternehmens und dient als grosse Hilfe bei der Erreichung von Zielen.

Im Jahr 2018 habe ich mich der Startup Academy angeschlossen. Mein Ziel als Startup Coach /Mentor und Gründer ist, Menschen und Unternehmen individuell zu beraten. Meine Kunden auf ihrem Weg zur Selbständigkeit oder auf dem Weg der Unternehmensentwicklung zu begleiten und zu unterstützen, motiviert und erfreut mich. Besonders deswegen, weil durch meine Begleitprogramme und Dienstleistungen Beziehungen entstehen, in welchen meine Kunden Ihr volles Potenzial ausschöpfen und Ihre Ziele verwirklichen. Mittlerweile berate, begleite und unterstütze ich Personen, Start-Up’s und KMU’s bei der Unternehmensgründung, -beratung, -entwicklung, Kommunikation & Marketing.

Durch meine Arbeit baue ich stets ein vielfältiges und nachhaltiges Netzwerk auf mit inspirierenden Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen, wie mit baselcrowd.ch.
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Schon gewählt?!

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Schon klar: Die Wahlen im Kanton Basel-Stadt sind vorbei - da gibt's also nichts mehr zu tun. Aber: Die aktuelle Phase der Voting Season 2020 in der Baselcrowd endet am kommenden Sonntag - da wird die Zeit langsam knapp. Höchste Zeit also, noch die eigene Stimme abzugeben.

Zur Auswahl steht in dieser ersten Voting Season der Baselcrowd eine ganze Menge: 92 Ideen aus drei Brainstormings und rund 100 Bilder in der Gallery warten auf Eure Stimmen. Noch könnt Ihr beeinflussen, welche Ideen in die nächste Runde und damit dem Siegertreppchen einen Schritt näher kommen. Zugegeben: Es wird nicht ganz einfach, die "begrünten Roche-Türme" mit über 150 Stimmen noch vom ersten Platz zu verdrängen - welche Ideen im Projekt "Ideen für die Region Basel" aber in die Runde der letzten zehn einziehen, ist noch keineswegs entschieden. Und auch im Crowdstorming "Hopp Basel..." werden die endgültigen Entscheidungen über den Publikums-Vote noch auf den letzten Metern fallen.

Es lohnt sich, einzusteigen und mitzumachen. Geht also wählen!
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Baselcrowd-Team zum dritten: Der Vielfache.

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Wer auf der eigenen Homepage vier unterschiedliche Blickwinkel auf die eigene Lebensgeschichte anbietet, der deutet schon eine Vielfältigkeit an, die mit ein paar kurzen Worten nur schwer zu fassen ist. So erschliesst es sich auf den ersten Blick keineswegs, warum der Weg vom Sohn eines fröhlichen, anarchistischen Polizisten hin zu einem der führenden Neuromarketing-Experten im deutschsprachigen Raum über Stationen wie beispielsweise die Leitung der Dentalhygieneschule Zürich, das Arbeitsamts (auf der anderen Seite des Pultes als landläufig üblich), eine Promotion über Möglichkeitswelten, mehrere Buchpublikationen, die Theologie ganz allgemein und acht Jahre in Italien führen sollte. Auf den zweiten Blick erschliesst es sich sehr wohl: Der Fuchs hat (aus diesen und noch ganz anderen erfreulichen und weniger erfreulichen Erfahrungen) gelernt, warum das Gehirn Geschichten liebt. Und das ist im Umgang und Kommunizieren mit Menschen nicht ganz unwesentlich. So ist er nun also der Spiegel, in dem das Baselcrowd-Team regelmässig die oberflächlichen Worthülsen, überflüssigen Floskeln und nichtssagenden Bilder vorgehalten bekommt. Solange, bis es besser wird mit uns.

Der Mensch im Allgemeinen und der gute Texter im Speziellen hat in seinem Leben drei Ausrufezeichen zugut. Auch das hat uns der Fuchs gelehrt. Eines davon investieren wir hier: Ohne Fuchs wäre das Baselcrowd-Team um ein Vielfaches weniger!

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Baselcrowd-Team zum zweiten: Der Uneingeordnete

CharlesFour-min
Chefstratege, Informatiker auf Abwegen, ehemalige Hoffnung des Schweizer Fussballs, beliebter Gemeinderat, Firmenteilhaber, Sternzeichen Fisch, verheirateter Vater, talentierter Koch, Mountain Biker und Schlecht Wetter-Motorradfahrer.

Charles Rüedi einordnen zu wollen, ist etwa so einfach wie das Zähmen von Katzen. Daher ist er der ideale Mann, um einer Idee wie Baselcrowd zum Durchbruch zu verhelfen. Zumal er erstaunlich geduldig ist und abstrakte Zahlen in Bilder verwandeln kann.

Werner
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Kurzer Reisebericht in die schöne neue Welt

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Es war mehr als das Eröffnen eines neuen Accounts, wie man das als mittelalterlicher Mensch zur Genüge kennt. Es war die Entdeckung einer neuen Welt mit eigenen Regeln, eigener Denke, eigener Sprache, eigener Funktionsweise. Aufwändig, aber letztendlich spannend und hoffentlich lohnenswert.

Die Folge: Wir sind mit der Baselcrowd nun auf Instagram!

Mit diversen "Beiträgen", bereits mehreren "Stories" und einem ersten "Highlight". Zudem ist das ganze verknüpft mit unserer Facebook-Seite, mit der man nun die verschiedenen Inhalte auch teilen kann.

Erstes Fazit: Es ist deutlich mehr los als auf Facebook (da geht eigentlich gar nichts mehr...), per Hashtags kann man sich gut informieren und man bekommt ausserdem noch alle möglichen Feedbacks zu den Seitenbesuchern. Das ist vor allem dann interessant, wenn man das ganze ein bisschen aktiv bewirtschaften will.

Wir bleiben also dran und schauen mal, was Instagram uns so bringen wird. Begleitet auf der Reise hat uns übrigens unser Mentor der Startup-Academy, Cem Fistik. Besten Dank dafür!

Unseren Account findet Ihr übrigens direkt hier.
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1. Mai: Nur zocken und Bier trinken?

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Noch nie war ein 1. Mai so introvertiert. Nix mit Demos und auf die Strasse gehen, nix mit gemeinsam Rumziehen. Wer gehorsam ist, bleibt auch heute distanziert. Und weil das Wetter nicht mal für distanzierte Spaziergänge taugt, findet das Alleinesein drinnen statt. Und das am sonst so ausgesprochen gesellig zelebrieten Tag der Arbeit...!

Die gute Nachricht: Tag der Arbeit kann es durchaus sein. Einfach anders. Nicht Zocken und Bier trinken wie sonst an Feiertagen, sondern mal rumschauen, was alles online an spannenden Beschäftigungen da ist. Und wenn man dann eine Weile rumsurfst, landet man ganz automatisch bei Crowdsourcing, Open Innovation, Co-Creation und was es sonst noch gibt. Und schon hat man mehr Tag der Arbeit, als man sich vorstellen kann. Tage der guten und erfreulichen Arbeit, der freiwilligen natürlich und ganz zwischendurch sogar der lohnenswerten Arbeit. Tatsächlich gute Nachrichten also an diesem introvertierten Feiertag.

Bei diesem Surfen, Suchen und Finden wünschen wir viel Freude und spannende Entdeckungen in einer ganz neuen Arbeitswelt!
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Sozial sein und bleiben

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Mehr Geld, mehr Freiheit, mehr Sex, mehr Möglichkeiten... von kleinen Rückschlägen abgesehen, ging es in den letzten Jahrzehnten nur bergauf. Und jetzt das. Stillstand, Kontaktverbot, Isolation. Auf diesen „Schwarzen Schwan“, wie höchst unwahrscheinlich eintretende Ereignisse heissen, war niemand vorbereitet. Selbst diejenigen nicht, die in Kriegszeiten um ihr Überleben kämpften. Denn Kontaktverbote im jetzigen Sinne gab es damals nicht.

Doch wenn wir noch viel weiter in die Vergangenheit schauen, erblicken wir auch das Positive an dieser globalen Seuche. Sie erinnert uns nämlich daran, dass es zur Natur des Menschen gehört, sich in schwierigen Zeiten sozialer zu verhalten als in Jahren des sorglosen Überflusses. Es wird also auch zu Veränderungen kommen, die wir uns insgeheim sogar wünschten, aber allein nicht schafften.

Was uns die nächsten Wochen, Monate oder sogar Jahre bringen werden, weiss niemand. Aber das 21. Jahrhundert bietet uns technische Möglichkeiten, soziale Kontakte neu zu pflegen und zu erleben. Nicht als Ersatz für persönliche Sozialkontakte, aber doch als willkommene Alternative in Zeiten der verordneten Isolation. Videodating über Messenger, gemeinsames Nachtessen per Skype oder kollektive Ideenentwicklung in online-Communities - plötzlich gewöhnen wir uns wie selbstverständlich an digitale Formen der Kommunikation, die wir gestern noch für überflüssig hielten. Und wir stellen überrascht fest: So schlecht sind die gar nicht. Im aktuellen Projekt „Sozial geht allemal“ geht es genau um diese Überraschungen.

Das Rad wird sich nicht mehr zurückdrehen, soviel steht fest. Natürlich werden wir uns in Zukunft wieder persönlich treffen. Selbstverständlich werden wir wieder jede Gelegenheit nutzen mit Menschen zusammen zu sein, die wir lieben. Aber wenn sich eine solche Gelegenheit einmal nicht bietet, werden wir in die digitale Trickkiste greifen, als hätte es nie etwas anderes gegeben.

Veränderungszeit also, in der uns die digitale Welt zeigen kann, was in ihr steckt. Mit dem einen Ziel natürlich: Das wir sozial sind und bleiben.

#mitenandfyrenand
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Trauerflor nicht nur beim Comité - aber immerhin digital.

basler-fasnacht2020
Die Basler Fasnacht findet nicht statt. Kein Morgestraich (naja, fast keiner...), kein Cortège, kein Gässle, keine Keller. Eine unglaublich grosse und vielfältige Vorbereitungsarbeit mit endlos Herzblut und Leidenschaft droht ins Leere zu laufen. Zwar gibt es die online Petition für eine Verschiebung der Fasnacht - eine auf ein späteres Datum verschobene Fasnacht wird aber wohl nicht das gleiche sein.

Dass sich genau das gleiche vor exakt 100 Jahren abgespielt hat, wirkt wie eine Ironie des Schicksals. Und doch gibt es einen Unterschied zu damals: Heute haben wir digitale Medien. Wer danach gesucht hat, hat schon früh am Morgen Bilder vom "Ersatzmorgestraich" und einzelnen Aktionen unbeugsamer Fasnächtler auf den Basler online-Portalen gesehen, auf den Webseiten der Cliquen und in den diversen sozialen Netzwerken kursieren Trauermärsche, Abgesänge und sogar eine Todesanzeige in Trauer um die gestorbene Basler Fasnacht 2020. Unter der Adresse www.schnitzelbankbasel.ch werden ab heute Abend Videos der Comité-Schnitzelbängg zu sehen sein. Weitere digitale Vorstösse werden folgen, das ist zu hoffen. Wenn also die Fasnacht 2020 (vorerst) nicht auf den Strassen, Gassen und Kellern stattfindet, dann wird sie doch in jedem Fall im Netz ihre Spuren hinterlassen. Und möglicherweise als erste Basler online-Fasnacht in die Geschichte eingehen. 

Dabei machen wir auf jeden Fall mit. Wir sammeln ja ohnehin schon die schönsten Fotos von Basel - und das sollen jetzt ganz besonders Fotos von der Basler Fasnacht sein. Egal wie alt und egal wie gut - einfach schöne und stimmungsvolle Bilder, die uns die Fasnacht auf den Bildschirm bringen. Damit wir dann beim Verschiebedatum richtig in Stimmung sind!
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Vermeidung von Plastikabfall: die ganze Geschichte.

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Der Final-Event im Impact Hub Basel ist nun schon ein paar Tage her. Zeit für eine etwas detailliertere Rückschau aufs Projekt und für ein paar spannende Bilder.

Die Vorgeschichte: Per Abstimmung wünschen sich Mitglieder und Durchsurfer bei Baselcrowd ein öffentliches Brainstorming zum Thema "Vermeidung von Plastikabfall". Dank der aktiven Trägerschaft der baselstädtischen und basellandschaftlichen Ämter für Umwelt(schutz) und Energie lässt sich dieser Wunsch rasch in die Tat umsetzen. Beim kurz darauf auf baselcrowd.ch gestarteten Brainstorming "Vermeidung von Plastikabfall - Ideen für die Region Basel" kommen rund 60 Ideen zusammen, wie man den Verbrauch von Einweg-Plastik reduzieren, Recycling und Wiederverwendungs-Quoten erhöhen und Littering eindämmen kann. Die Community beteiligt sich aktiv an der Weiterentwicklung der Ideen, was zu insgesamt über 200 Beiträgen führt. Das ganze unter dem omnipräsenten Eindruck des Projektbildes, das den in einer Woche am Basler Rheinbord angefallenen Abfall zeigt:

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Nach einer Verdichtung der Ideen von 60 auf 10 durch Jury und Publikum folgt am 5. Dezember der Finalevent im Impact Hub Basel: Jede Idee kann live in einem 3-Minuten-Pitch vor Jury und Publikum präsentiert und anschliessend mit einer 2-minütigen Fragerunde abgeklopft werden. Frank Wolff von Baselcrowd, Monika Bolliger vom AUE BL und Timo Weber vom AUE BS begrüssen die Teilnehmer zu diesem besonderen Event. Perfekte Bedingungen dafür im brandneuen Eventspace des Impact Hub, das kurz von Jerome Hemmig vorgestellt wird:


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Projektpartner STOP PLASTIC POLLUTION - kurz STOPPP - empfängt uns auf besondere Art und Weise: Mit einem persönlichen Gruss von Frontfrau Gabriele Kull, aufgenommen auf einer gigantischen Müllhalde inmitten eines Naturschutzgebietes in Brasilien:


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René Ziegler, Initiator und Veranstalter des APPOLL-Forums, stimmt das Publikum mit dem Referat "Interventionspunkte zur Vermeidung von Plastikverschmutzung" ausserordentlich fundiert auf das Thema ein - durch eine strukturierte Übersicht des Problems und seinen Teilbereichen einerseits und durch Ansatzpunkte für konkrete Massnahmen andererseits:


Ana CE VermeidungPlastik 13 min

Und dann geht's dem Höhepunkt entgegen: Es folgen die Präsentationen der zehn Top-Ideen. Unglaublich kurzweilig, bunt und spannend, was da von den Ideengebern geboten wird. Ohne Zweifel: Jede der Ideen hätte eine Umsetzung verdient, alle Präsentierenden einen Platz auf dem Siegertreppchen. So sieht das konkret aus, beispielsweise:


Ana CE VermeidungPlastik 24 min

Gespanntes Interesse nicht nur beim Publikum, sondern vor allem auch bei der Jury, bestehend aus: Olena Bolger (Impact Hub Basel, ganz rechts), Monika Bolliger (Amt für Umweltschutz und Energie, Kanton Basellandschaft), Timo Weber (Amt für Umwelt und Energie, Kanton Baselstadt), Nathalie Reinau (Basel Unverpackt) und René Ziegler (APPOLL-Forum):


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Eine Stunde später ungefähr sind die Präsentationen durch und alle Fragen gestellt. Auf das Publikum wartet ein Apéro der besonderen Art (plastikfrei, selbstverständlich)...


Ana CE VermeidungPlastik 34 min

...während die Jury sich zur von Charles Rüedi (Baselcrowd-Team) moderierten Beratung zurückzieht:


Ana CE VermeidungPlastik 45 min

Die Entscheidung ist knapp, aber am Schluss doch eindeutig: Es gewinnen die Ideen "Brunnenschilder" von Michèle Hürner (super einfach und doch so wirkungsvoll - und ausserdem wirklich neu), gefolgt von "Strassenputzwagen für Kinder" von Basile Schlegel (setzt auf sympathische Weise bei den Kleinen an und ist ganz verschiedenartig anwendbar) und "Abfall-App: fotografieren, markieren und entsorgen" von Simon Burkhalter (nutzt die Möglichkeiten der Digitalisierung für zielgerichtete Massnahmen in der Region). Und so sieht eine glückliche Siegerin aus: Michèle Hürner umrahmt von Monika Bolliger und Timo Weber.


Ana CE VermeidungPlastik 58 min

Ausgesprochen zufrieden auch die anderen Gewinner, leicht erschöpft die Jury:


Ana CE VermeidungPlastik 60 min

Was dann noch zu tun bleibt: eine Zusammenfassung von Frank Wolff (Baselcrowd-Team)...


Ana CE VermeidungPlastik 43 min

...und ein Ausklang bei angeregtem Gespräch. Feierabend auch für Werner Fuchs und Felix Wolff (Baselcrowd-Team, links), André Moeri (Impact Hub Basel, Mitte) und auch für Ana Rivarola (hinter der Kamera).


Ana CE VermeidungPlastik 47 min

Es folgt die letzte Projektphase: Nach einer intensiven Verdichtung der drei Gewinnerideen durch das Baselcrowd-Team (Unterstützung der Ideengeber inklusive) folgt Mitte Januar die finale Übergabe der drei eigens angefertigten Project Charters an die Projektträger. Der Umsetzung steht jetzt nichts mehr im Weg.

Fazit im Rückspiegel: Die unerwartet vielen und vielfältigen Ideen aus der noch jungen und überschaubaren Baselcrowd-Community haben uns begeistert und dabei eines wieder eindrücklich gezeigt: online-Brainstormings liefern eine überlegene Vielfalt. Im Finalevent - ganz klassisch offline - wurde dann aus Breite inhaltliche Tiefe und aus Geistesblitzen Begeisterung. Eine zusätzliche Dimension im Projekt also und ein weiterer Beweis: Der richtige Mix aus online und offline hat unglaubliches Potenzial. Und schliesslich: Wenn Ideen am Ende in knackiger Form als verdichtete Kompakt-Konzepte daher kommen (unsere Project Charters sind nur eine von vielen Möglichkeiten der Verpackung), kann die Vorfreude auf die Umsetzung ins Unermessliche steigen.

Besten Dank allen Ideengebern, Teilnehmern, Vortragenden, den Teams von Baselcrowd und Impact Hub und dem erfreulich zahlreichen Publikum, online wie offline!


Ana CE VermeidungPlastik 48 min

Fotos: Ana Rivarola/Impact Hub Basel und Archiv Stadtreinigung Basel-Stadt. Besten Dank!

 

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Baselcrowd-Team zum ersten: Der Möglichmacher

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Es ist höchste Zeit einmal die Leute vorzustellen, die man bei Baselcrowd als die Veranstalter bezeichnen könnte - auch wenn die Grenzen zwischen Crew und Teilnehmern beim Crowdsourcing manchmal fliessend sind.

Einer im Team arbeitet meistens im Hintergrund, ist deshalb kaum wirklich zu sehen - und ist doch der Mann, ohne den hier gar nichts geht: Felix, unser Programmierer. Er hat die Seite technisch aufgebaut, hält sie zusammen, bügelt Fehler aus und managt Unvorhergesehenes. Unlösbare Probleme gibt es bei Felix eigentlich nicht. Die Frage ist immer nur, welche Lösung die beste ist. Und weil Felix diese Anforderungen nicht nur an sich selbst, sondern auch an den Programmcode stellt, ist die Arbeit mit Open Source-Software (auf einer solchen basiert diese Seite) für ihn manchmal eine echte Herausforderung: Nicht alle Programmierer haben die gleiche Vorstellung von Qualität. Das Verhältnis zur Zeit ist bei Felix übrigens nicht anders als bei anderen Vollblut-ITlern: Sie stehen darüber. Ob Sondereinsätze am Wochenende, Abwehr von Hacker-Angriffen nachts um halb vier oder ein Team-Skype am Freitag statt Feierabend: Zeit bleibt ein theoretisches Konstrukt, das lediglich zur Sortierung der Abläufe dient.

Felix hat vor langer Zeit Mathematik und Informatik studiert und es dann irgendwie geschafft, seine jugendliche Erscheinung einzufrieren und weit in seine dreissiger Jahre hinein mitzunehmen. Auch das möglicherweise eine Folge der besonderen Beziehung zur Zeit. Felix arbeitet nicht nur für Baselcrowd und Crowdwerk, er verdient einen guten Teil seiner Brötchen bei einem im Data Management tätigen Unternehmen in Allschwil. Die Freizeit gehört untrer anderem der Musik - und das mit Ergebnissen, die sich hören und geniessen lassen. Unter den Mathematikern ist er auch damit nicht alleine. Seit rund acht Jahren ist Felix nun mit der technischen Abbildung von Crowdsourcing und Open Innovation beschäftigt und hat die Plattformen omanet.ch, crowdwerk.net und nun baselcrowd.ch erschaffen. In der Schweiz gibt es nicht viele, die sich in diesem Bereich wirklich auskennen. Felix ist einer davon.

Es sind nicht immer die Lauten stark, hat mal einer gesungen. Wir brauchen keine Lauten, sondern genau diesen Starken. Und sind ausgesprochen glücklich, ihn im Team zu haben! 
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Vermeidung von Plastikabfall: Umsetzung frei!

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Nach vier Wochen intensivem Brainstorming, gründlicher Bewertung der Ideen in zwei Phasen, einem superspannenden Finalevent mit zehn allesamt hervorragenden Präsentationen und der knappen Auswahl von drei Gewinnerideen ist das Projekt "Vermeidung von Plastikabfall" vergangene Woche in die letzte Runde gegangen: Die fertig erstelllten Project Charters wurden den Auftraggebern - den Ämtern für Umwelt(schutz) und Energie der beiden Basler Halbkantone übergeben.

Die Project Charters sind kurze, drei- bis maximal vierseitige Projektbeschriebe, die alles enthalten, was es für die Umsetzung braucht: Kurze Zusammenfassung der Idee, Auflistung der für die Umsetzung benötigten Ressourcen in Form von Zeit, Geld, Material und Kompetenzen, Beurteilung von Umsetzbarkeit, Komplexität und Risiken, SWOT-Analyse sowie eine konkrete Umsetzungsempfehlung.

Die Kantone werden sich nun Partner suchen, die für die Umsetzung geeignet sind und dabei bei Bedarf zudem auf die Ideengeber zurückkommen um das Herzblut hinter den Ideen in die Umsetzung zu holen.

In der ersten Baselbieter Gemeinde - Bubendorf - ist bereits die erste Litterati-Challenge gestartet - und es ist sehr wahrscheinlich, dass wir noch in diesem Jahr in Basel bunte Hinweistafeln zur Selbstbedienung an den Brunnen und in ausserdem erste Junior-Bebbis mit handlichen Putzwägen im Schlepptau sehen werden.

Wir freuen uns darauf und danken Euch allen nochmal herzlich für die Ideenflut, die in Basel etwas bewirkt und bewirken wird. Die Brücke ist geschlagen - Umsetzung frei!
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